Die folgenden Fragen sollen die Nacharbeit für die Vorlesung Management/Unternehmensführung (OGM-2) im Studiengang Betriebswirtschaftslehre (Diplom) erleichtern. Die Wiederholungsfragen decken gemeinsam mit den in der Vorlesung besprochenen Übungsaufgaben den für das WS 2005/2006 prüfungsrelevanten Stoff ab. In der Klausur können und werden die Fragen in der Regel in abgewandelter Form gestellt werden. Zur Prüfungsvorbereitung wird daher zusätzlich das Durcharbeiten relevanter Fragen aus früheren Klausuren empfohlen.
Bitte beachten Sie: In der Nachholklausur am 7. Februar 2007 werden ausnahmsweise und letztmals nur Fragen aus den Vorlesungsteilen 1, 2 und 3 gestellt und die in der folgenden Liste durchgestrichenen Fragen ausgeklammert. Diese Stoffeingrenzung kann bei späteren Prüfungsmöglichkeiten, die sich an andere Studiengänge der h_da anlehnen müssen, nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Für Rückfragen zum Teil Management findet am 31. Januar, 14:15 Uhr, in Raum F15/109, eine Klausur-Sprechstunde statt.
TEIL 1: GRUNDLAGEN DES MANAGEMENTS
1. Begriff und Aufgaben des Managements
- Was versteht man unter dem Begriff Management? Wie ist er aus systemtheoretische Sicht definiert? Interpretieren Sie diese Definition.
- Grenzen Sie die Begriffe „Effektivität“ und „Effizienz“ voneinander ab.
- Welcher Personenkreis im Unternehmen wird zum Management gezählt?
- Wie verändern sich Aufgaben und erforderliche Fähigkeiten von Managern, wenn Sie von unteren Ebenen immer weiter in obere Ebenen aufsteigen?
Erläutern Sie die Unterschiede zwischen dem institutionalen und dem funktionalen Ansatz der Managementlehre!
Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Untergliederungsmöglichkeiten der Managementaufgaben aus Sicht des funktionalen Ansatzes!
Was versteht man unter den originären Aufgaben der Unternehmensführung. Worin liegt der Unterschied zwischen originären und derivaten Managementaufgaben?
Welche Aufgaben muss ein Manager aus Sicht von Malik unbedingt erfüllen, wenn er als Führungskraft wirksam sein will?
- Geben Sie anhand des Rollenmodells von Mintzberg einen Überblick über die tatsächlichen Tätigkeiten von Managern.
Was versteht man unter der Eigenschaftstheorie, der Lerntheorie und der Situationstheorie der Führung?
2. Managementprozesse und Managementsysteme
- In welche Phasen/Arbeitsschritte werden der Entscheidungsprozess bzw. der betriebliche Problemlösungsprozess gegliedert?
- Wenn man Entscheidungsfindung als Informationsverarbeitungsprozess begreift, unterscheidet man zwischen optimalen Problemlösungen und optimalen Entscheidungen. Worin liegt der Unterschied? Welche Regeln spielen dabei eine Rolle?
Auf welche wissenschaftlichen Disziplinen stützt sich die Systemtheorie? Geben Sie einen Überblick über die gemeinsamen Merkmale aller systemteoretischen Ansätze?
Was versteht man unter einem "System"? Stellen Sie ein Unternehmen als System dar dar.
Nennen Sie die wichtigsten Merkmale, die Unternehmen als Systeme kennzeichnen?
Was versteht man unter Selbstreferenz, Autopoiese und Kontextsteuerung?
Wie kann die Komplexität eines Systems gemessen werden? Welche Bedeutung hat die Komplexität für ein System?
- Was versteht man unter einem Managementsystem? Hauptkomponenten? Wozu brauchen (insbesondere größere) Unternehmen ein Managementsystem?
- Grenzen Sie anhand des Modells der operativen und der strategischen Vorsteuerung operative Maßnahmen und strategische Erfolgspotentiale voneinander ab! Warum spricht man hierbei von „Vorsteuerung“? Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Orientierungsgrundlagen und Steuerungsgrößen dieses Modells!
- Geben Sie anhand des St. Galler Management-Modells einen Überblick über den Aufbau, die Komponenten (und deren Verzahnung) eines ganzheitlichen Managementsystems!
3. Entwicklung der Managementlehre
- Geben Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ansätze (Schulen, Denkrichtungen) der Managementlehre im 20. Jahrhundert und ihre Wechselbeziehungen.
- In welchen neueren Managementansätzen finden sich die klassischen Ansätze von Taylor, Fayol und Weber wieder? Kurze Erläuterung der Kerngedanken der drei klassischen Ansätz?
- Was versteht man unter den verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen (nur Kerngedanke) und welche Bedeutung haben sie für die heutige Managementlehre?
- Welcher Grundgedanke ist kennzeichnend für die quantitativ-mathematische Schule der Managementlehre? Wann war deren Entstehungs- und Blütezeit?
- Was versteht man unter dem „situativen Ansatz“ (Kontingenztheorie)? Welche Situationsfaktoren werden dabei unterschieden?
- Wodurch unterscheiden sich organische und mechanistische Managementsysteme? Für welche Situationen sind die beiden Systeme aus Sicht der Kontingenztheorie jeweils besonders geeignet?
- Geben Sie einen Überblick über die Hauptmerkmale von „Lean Production“. Wie hängen Klassische Massenfertigung und Lean Production mit den beiden Managementsystemen der Kontingenztheorie zusammen?
- Was versteht man in diesem Zusammenhang unter den Begriffen Total Quality Management und Kaizen?
Zuletzt geändert am 16. Januar 2007