Organisation und Management (OGM)

WiederholungsfragenManagement2017SS

Organisation und Management (OGM)

WiederholungsfragenManagement2017SS

1. Einführung

  1. Was versteht man unter dem Begriff Management? Erläutern Sie dazu das funktionale und das institutionelle Begriffsverständnis von Management.
  2. Grenzen Sie die Begriffe „Effektivität" und „Effizienz" voneinander ab.
  3. Geben Sie einen Überblick über die fünf "klassischen" Funktionen, die das Management aus Sicht des funktionalen Ansatzes wahrzunehmen hat!
  4. Grenzen Sie unteres, mittleres und oberes Management voneinander ab. Wie kann man erkennen, zu welcher dieser drei Gruppen ein Manager gehört?
  5. Welche drei grundsätzlichen Arten von Fähigkeiten bzw. Kompetenzen werden bei Managementtätigkeiten unterschieden?
  6. Wie verändern sich Funktionen und erforderliche Fähigkeiten von Managern, wenn Sie von unteren Ebenen immer weiter in obere Ebenen aufsteigen?
  7. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Verhaltensweisen/Praktiken effektiver Manager nach Drucker.
  8. Grenzen Sie den institutionalen, den funktionalen und den instrumentalen Organisationsbegriff voneinander ab.
  9. Durch welche Merkmale ist der Organisationsbegriff gekennzeichnet? Beurteilen Sie anhand dieser Merkmale, ob eine betriebliche Aktivität eine Organisationsaktivität ist oder nicht.
  10. Wie kann man erkennen ob in einem Unternehmen eine Überorganisation der eine Unterorganisation vorliegt?
  11. In welche beiden großen Teilbereiche wird die Organisationslehre untergliedert? Geben Sie darüber einen kurzen Überblick.
  12. Was versteht man unter dem Eisberg-Modell der Organisation?

2. Entscheidungsfindung

  1. In der Unternehmenspraxis findet man häufig vom systematischen, rationalen Problemlösungsprozess abweichende Methoden oder Prinzipien der Entscheidungsfindung. Welche sind das und was sind deren Hauptmerkmale?
  2. In welche Phasen/Arbeitsschritte werden der rationale Entscheidungsprozess bzw. der betriebliche Problemlösungsprozess gegliedert? Geben Sie einen Überblick über den Ablauf und Beispiele für Methoden in den einzelnen Problemlösungsphasen.
  3. Was sind die Ziele und die Merkmale der Nutzwertanalyse? Erläutern Sie deren Ablauf. Erläutern und skizzieren Sie dabei auch das Matrix-Verfahren zur Kriteriengewichtung.
  4. Welche Annahmen liegen der klassischen Entscheidungstheorie zugrunde und welche Probleme sind damit verbunden?
  5. Geben Sie einen Überblick über die drei idealtypischen Entscheidungssituationen, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Informationsstand unterschieden werden.
  6. Was versteht man unter objektiven, was unter subjektiven Wahrscheinlichkeiten? Bedeutung dieser Unterscheidung für die Entscheidungsfindung?
  7. Nennen und erläutern Sie kurz die wichtigsten Entscheidungsregeln unter Unsicherheit. Wenden Sie diese für ein einfaches Beispiel an.
  8. Nennen und erläutern Sie kurz die wichtigsten Entscheidungsregeln und -methoden unter Risiko. Wenden Sie diese für ein einfaches Beispiel an.
  9. Skizzieren Sie den Verlauf von Kosten und Nutzen von Entscheidungsprozessen in Abhängigkeit vom Informationsumfang. Welche für Entscheidungsprozesse wichtigen Merkmale können daraus abgeleitet werden? Wodurch unterscheidet sich eine optimale Lösung von einer optimalen Entscheidung?
  10. Was versteht man unter den Begriffen "Framing-Effekt", "Risikoaversion", "Overconfidence", "Rekognitions-Heuristik", "Take-the-Best-Heuristik" und "Kognitive Dissonanz"?

3. Strategisches Management

  1. Geben Sie anhand des St. Galler Managementmodells einen Überblick über Aufgaben, Ziele und Teilbereiche der normativen, der strategischen und der operativen Ebene der Unternehmensführung.
  2. Was ist der Zweck des Strategischen Managements?
  3. Erläutern Sie kurz die Ebenen der Gesamtunternehmensstrategie, der Geschäftsfeldstrategien und der funktionalen Strategien.
  4. Geben Sie einen Überblick über die bekanntesten strategischen Alternativen auf Unternehmens- und auf Geschäftsfeldebene.
  5. Geben Sie einen Überblick über die Ablaufschritte (Prozess) des strategischen Managements.
  6. Geben Sie einen Überblick über Aufbau, Inhalte und Funktionen eines Unternehmensleitbilds.
  7. Was versteht man unter einer SWOT-Analyse? Haupt-Unterscheidungsmerkmal von der übergeordneten Markt- und Umfeldanalyse?
  8. Bei einer Markt- und Umfeldanalyse sind fünf Einflussfaktoren besonders wichtig für die Attraktivität (Gewinnpotenzial) eines Geschäftsfelds? Welche fünf Faktoren sind das? Kurze Erläuterung dazu? Name des zugrunde liegenden Modells?
  9. Was versteht man unter der „strategischen Lückenplanung"? Erläutern Sie grob dessen Vorgehenweise.
  10. Geben Sie einen Überblick über die grundsätzlichen strategischen Alternativen, mit denen eine strategische Lücke geschlossen bzw. eine Investitions- und Wachstumsstrategie umgesetzt werden kann?
  11. Wodurch unterscheidet sich Marktdurchdringungs-, Markterweiterungs-, Programmerweiterungs- und Diversifikationsstrategie? Vergleichen Sie Aufwand und Risikoniveau dieser Strategiealternativen?
  12. Geben Sie einige Beispiele für horizontale, vertikale und laterale Diversifikationsstrategien. Zeigen Sie hierbei auch den Unterschied zwischen Vorwärts- und Rückwärtsintegration auf.
  13. Was versteht man unter dem Produktlebenszykluskonzept? Welche Lebenszyklusphasen werden dabei unterschieden?
  14. Im Produktlebenszyklus weisen Gewinn und Cash Flow unterschiedliche Verläufe auf. Skizzieren Sie diese Verläufe (Diagramm) und erläutern Sie die Hauptursachen der Unterschiede und die daraus abgeleitete strategische Empfehlung.
  15. Wie wirken sich Marktanteil und Marktwachstum auf den Rentabilität und Unternehmenswachstum aus?
  16. Was ist und wozu dient die Portfolio-Analyse, hier speziell in der Form des Marktanteils-Marktwachstums-Portfolios nach Boston Consulting? Welche Portfolio-Felder werden dabei unterschieden und was sind deren Hauptmerkmale?
  17. Was versteht man unter dem relativen Marktanteil (im Gegensatz zum absoluten Marktanteil)? Aussagekraft?
  18. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Portfolio-Analyse und Produktlebenszyklus? Welche Konsequenzen leiten sich daraus für die Zusammensetzung eines idealen Portfolios ab? Interpretieren Sie beispielhafte kleine Portfolios in Bezug auf diese ideale Zusammensetzung.
  19. Was versteht man unter einem strategisches Erfolgspotenzial bzw. strategischem Wettbewerbsvorteil? Hauptmerkmale? Beispiele?
  20. Welche drei grundsätzlichen Arten von Wettbewerbsvorteilen (oder synonym Wettbewerbsstrategien) werden dabei unterschieden? Ziele und Merkmale dieser Wettbewerbsstrategien?
  21. Zur Analyse und Festlegung einer Wettbewerbsstrategie wird das Wertkettenmodell nach Porter empfohlen. Was versteht man dabei grundsätzlich unter einer solchen Wertkette und einer Wertkettenanalyse?
  22. Speziell bei Konzentrationsstrategien fällt häufig der Begriff der Hidden Champions. Was versteht man darunter?
  23. Was bedeutet der Begriff EKS? Wozu eingesetzt? Hauptmerkmale- bzw. Prinzipien?
  24. Die beiden wichtigsten Schritte in der EKS-Strategie sind die Zielgruppenanalyse und die Engpassanalyse? Erläutern Sie diese beiden Schritte.

4. Operatives Management

  1. Was ist der Zweck des Operativen Managements? Welche Teilbereiche werden dabei unterschieden?
  2. Grenzen Sie strategische, taktische und operative Planung voneinander ab.
  3. Welche Hauptfragen sind bei der Organisation der Planungstätigkeiten in einem Unternehmen zu klären? Insbesondere:
    1. Welche Hauptunterschiede bestehen zwischen simultanen und sukzessiven Planungsansätzen? Welche der beiden Planungsarten ist in der Praxis dominierend? Warum?
    2. Was versteht man unter einer rollenden Planung im Gegensatz zu einer revolvierenden und zu einer starren Planung?
    3. Was versteht man unter und welche Vor- und Nachteile sind mit der Top-Down-Planung, der Bottom-Up-Planung und der Planung nach dem Gegenstromprinzip verbunden? Einsatzschwerpunkte?
  4. Erläutern Sie den Ablauf des Management by Objectives. Welche Arten von Zielen werden bei MbO-Zielvereinbarungen normalerweise unterschieden? Geben Sie dafür jeweils zwei bis drei Beispiele.
  5. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Merkmale und Unterschiede zwischen Management by Objectives und Management by Delegation.
  6. Welche Zielarten werden beim Balanced Scorecard unterschieden? Kurze Erläuterung zu Zielen und Aufbau des Balanced Scorecards.
  7. Was ist ein "Projekt"? Merkmale von Projekten? Beispiele für typische Projekte?
  8. Was versteht man unter Projektmanagement und welche Ziele sollen damit erreicht werden?
  9. Geben Sie eien Überblick über die vier Hauptphasen des Projektmanagements und deren wichtigsten Inhalte.
  10. Verbreitete Projektmanagementmethoden sind u.a. Projektstrukturplan, Netzplan und Gantt-Diagramm. Kurze Erläuterung (ggf. mit Skizze), was man unter diesen Methoden versteht.
  11. Erläutern Sie den Ablauf der Netzplantechnik und die dabei verwendeten Kenngrößen und werten Sie einen kleinen Beispiel-Netzplan mit Vorwärts- und Rückwärtsrechnung, kritischem Weg und Pufferzeiten aus.

5. Normatives Management

Im SS 2017 nicht behandelt und nicht prüfungsrelevant

  1. Was ist der Zweck des Normativen Managements? Welche drei Teilbereiche werden dabei unterschieden?
  2. Geben Sie einen kurzen Überblick über jeden dieser Teilbereiche.
  3. Was versteht man unter einem Stakeholder? Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Stakeholdergruppen und deren Hauptziele/-interessen.
  4. Geben Sie einen Überblick und vergleichen Sie die Grundgedanken des Shareholder Value Ansatzes und des Stakeholder Ansatzes.
  5. Geben Sie einen Überblick über Aufbau, Inhalte und Funktionen eines Unternehmensleitbilds.
  6. Wodurch unterscheiden sich Unternehmensleitbild und Unternehmensvision?

6. Motivation und Führung

Im SS 2017 nicht behandelt und nicht prüfungsrelevant

  1. Was versteht man unter dem Begriff "Motivation" bzw. "Motivieren"?
  2. In welche beiden Hauptgruppen kann man die Motivationstheorien einteilen? Nennen Sie die wichtigsten zugehörigen Theorien.
  3. Was versteht man unter intrinsischen Motiven einerseits und extrinsischen Motiven andererseits? Merkmale und Bedeutung?
  4. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Maslow. Hauptkritikpunkte?
  5. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Herzberg. Daraus abgeleitete Empfehlungen? Vergleich mit der Theorie von Maslow?
  6. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Erwartungstheorie von Vroom? Wodurch unterscheidet sich diese "Prozesstheorie" von den "Inhalstheorien" zur Motivation?
  7. Was versteht man unter der Theorie des "sozialen Vergleichs"? Bedeutung für die Motivation?
  8. Geben Sie einen Überblick über die vier wichtigsten Gruppen von Führungstheorien und deren Hauptmerkmale.
  9. Um andere zu führen, benötigt man Autorität oder Macht. Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Quellen zur Führungsautorität
  10. Geben Sie einen Überblick über die Führungsstile, die in der Managementliteratur unterschieden werden, z.B. anhand des Modells von Tannenbaum/Schmidt, von Blake/Mouton, von Hersey/Blanchard oder einer Kombination dieser Modelle.
  11. Was versteht man unter aufgabenorientierter und was unter personenorientierter Führung?
  12. Welcher Führungsstil wird nach dem Verhaltensgitter-Modell von Blake/Mouton empfohlen. Begründung und Kritik?
  13. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale des Situativen Reifegradmodells von Hersey/Blanchard. Daraus abgeleitete Empfehlungen? Kritikpunkte?
  14. Leiten Sie für eine beispielhaft angegebene Führungssituation ab, zu welchen Empfehlungen man mit dem situativen Reifegradmodell kommen würde.
  15. Geben Sie einen Überblick über wichtige Kriterien zur Beurteilung, ob eine betriebliche Entscheidung eher autoritär oder eher unter Einbeziehung der Mitarbeiter getroffen werden sollte.