Organisation und Management (OGM)

Wiederholungsfragen zur Prüfungsvorbereitung im WS 2009/2010

Organisation und Management (OGM)

Wiederholungsfragen zur Prüfungsvorbereitung im WS 2009/2010

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Fragen sollen die Klausurvorbereitung für die Vorlesung Management (OGM-M) im Studiengang Betriebswirtschaftslehre erleichtern. Die Wiederholungsfragen decken den prüfungsrelevanten Stoff komplett ab (d.h. Themen, die bei den Wiederholungsfragen nicht enthalten sind, werden in der Klausur auch nicht befragt). In der Klausur können und werden die Fragen in der Regel jedoch in abgewandelter Form (teilweise auch in kleinen Fallbeispielen konkretisiert) gestellt werden.

Die Wiederholungsfragen stammen aus dem SS 2009, gelten unverändert jedoch auch für die Klausur im WS 2009/2010

Zur Beachtung: in der Vorlesung am 19.01.2010 wurde aus der Wiederholungsfragenliste in Kapitel 4 bei den Lösungsfindungsmethoden noch eine Frage gestrichen. Diese ist unter Teil II - Persönliche Arbeitstechniken markiert.

Teil I: Grundlagen

1. Begriff und Aufgaben des Managements

  1. Was versteht man unter dem Begriff Management? Durch welche Merkmale ist der Managementbegriff gekennzeichnet?
  2. Grenzen Sie die Begriffe „Effektivität“ und „Effizienz“ voneinander ab.
  3. Erläutern Sie die Unterschiede zwischen dem institutionalen und dem funktionalen Ansatz der Managementlehre!
  4. Geben Sie einen Überblick über die fünf "klassischen" Funktionen, die das Management aus Sicht des Funktionalen Ansatzes wahrzunehmen hat!
  5. Geben Sie anhand des Rollenmodells von Mintzberg einen Überblick über die tatsächlichen Tätigkeiten von Managern. Nennen Sie dabei Beispiele für die einzelnen Rollen des Modells.
  6. Welche Unterschiede bestehen zwischen den dominierenden Rollen
    • a) von Marketing-Managern gegenüber Fertigungs-Managern?
    • b) von Geschäftsführern in Kleinbetrieben gegenüber Geschäftsführeren/Vorständen in Großunternehmen?
  7. Welche generellen Arten von Fähigkeiten bzw. Kompetenzen werden bei Managementtätigkeiten unterschieden?
  8. Wie verändern sich Funktionen, Rollen und erforderliche Fähigkeiten von Managern, wenn Sie von unteren Ebenen immer weiter in obere Ebenen aufsteigen?

2. Managementsysteme

  1. Was versteht man unter einem "System" und unter einem "Managementsystem"? Stellen Sie ein Unternehmen als System dar.
  2. Wozu brauchen (insbesondere größere) Unternehmen ein Managementsystem?
  3. Geben Sie einen Überblick über Zweck und Aufbau kybernetischer Regelkreise.
  4. Was versteht man unter einem strategisches Erfolgspotenzial? Hauptmerkmale? Beispiele?
  5. Grenzen Sie anhand des Modells der operativen und der strategischen Vorsteuerung operative Maßnahmen und strategische Erfolgspotentiale voneinander ab! Warum spricht man hierbei von „Vorsteuerung“? Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Orientierungsgrundlagen und Steuerungsgrößen im Modell der operativen und strategischen Vorsteuerung!
  6. Geben Sie anhand des St. Galler Management-Modells einen Überblick über den Aufbau, die Komponenten (und deren Verzahnung) eines ganzheitlichen Managementsystems!
  7. Grenzen Sie die Aufgaben, Ziele und Teilbereiche von normativem, strategischem und operativem Management voneinander ab.
  8. Was versteht man unter den Abkürzungen TQM, Kaizen und KVP?
  9. Geben Sie einen Überblick über den Begriff und die Hauptelemente des Total Quality Management. Gehen Sie hierbei besonders auf die Elemente Qualitätsphilosophie und Ständige Verbesserung ein.

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Teil II: Persönliche Arbeitstechniken

3. Zeitmanagement

  1. Geben Sie einen Überblick über die Eigenschaften (in Bezug auf persönliche Arbeitstechniken) von professionell vorgehenden Managern.
  2. Aus welchen Teilbereichen besteht das Selbstmanagement?
  3. Was versteht man unter dem "Pareto-Prinzip"? Wie wird es im Selbstmanagement eingesetzt? Gibt es noch andere Anwendungsbereiche dieses Prinzips?
  4. Was versteht man unter dem Eisenhower-Raster? Skizze und Erläuterung der Anwendung?
  5. Im Rahmen des Zeitmanagements sollen u.a. sogenannte Zeitfresser oder Zeiträuber reduzuert werden? Geben Sie einige Beispiele für verbreitetete, wichtigere Zeitfresser?
  6. Was versteht man unter der Zeitsparfalle?
  7. Geben Sie einen Überblick über das sog. "Work-Life-Balance-Konzept" nach Seiwert und dessen vier Hauptschritte.
  8. Welche unterschiedlichen Effekte hat ein Zeitmanagement auf Basis einer Wochenplanung gegenüber einer Tagesplanung?

4. Problemlösungsprozess

  1. In welche Phasen/Arbeitsschritte kann der betriebliche Problemlösungsprozess gegliedert werden?
  2. Geben Sie einen Überblick über Zweck, Teilschritte und (exemplarisch) methodische Instrumente von Problembestimmungs-, Lösungsfindungs-, Lösungsbewertungs- und Implementierungsphase.
  3. Welche Arten von Problemen bzw. Prozessen werden bei betrieblichen Entscheidungen unterschieden und warum sind die jeweiligen Unterscheidungen wichtig?

Problembestimmungsmethoden

  1. Was versteht man unter einem „Ursache-Wirkungs-Diagramm“ nach Ishikawa? Skizzieren sie dessen Aufbau.
  2. Wofür stehen die „4 M“, "5 M" bzw. „7 M“ bei einem Ursache-Wirkungsdiagramm?
  3. Was versteht man unter der „5-W-Methode“?
  4. Wodurch unterscheiden sich „Ursache-Wirkungs-Diagramm“ und „Relationendiagramm“? Wie kann man ein Relationendiagramm auswerten, um Einflussfaktoren zu klassifizieren und zu priorisieren?
  5. Was versteht man unter einem Mind-Map? Skizzieren sie dessen Aufbau. Wie wird es erstellt?

Lösungsfindungsmethoden

  1. Wie läuft der Ideenfluss in einer Brainstorming-Sitzung normalerweise ab? Was kann man tun, wenn dabei der Ideenstrom abreisst, d.h. nur noch wenige, und auch nicht besonders originelle Ideen geäußert werden?
  2. Erläutern Sie Zweck und Vorgehensweise der intuitiven Konfrontation. Welche methodische Varianten gibt es und wo liegen deren Unterschiede?
  3. Welche weiteren methodischen Möglichkeiten zur Ideenfindung kennen Sie neben Brainstorming/Brainwriting und den Methoden der intuitiven Konfrontation?
  4. Was versteht man unter einem morphologischen Kasten? Zweck? Aufbau?

Bewertungs- und Entscheidungsmethoden

  1. Was versteht man unter intuitiver Gesamtbewertung, was unter argumentativer Bewertung? Beispiele? Unterschied zu Punktebewertungsverfahren?
  2. Wodurch unterscheidet sich eine Nutzwertanalyse von einer einfacheren Punktebewertung?
  3. Mit welchen Methoden kann man eine Zielgewichtung durchführen? Erläutern Sie insbesondere die Vorgehensweise des Matrixverfahrens und wenden Sie dieses an einem Beispiel an?

Implementierung

  1. Was versteht man unter einem Netzplandiagramm? Zweck? Aufbau?
  2. Was versteht man unter einem Funktionendiagramm? Zweck? Aufbau?

5. Entscheidungstechniken

(im SS 2009 nicht prüfungsrelevant)

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Teil III: Menschenführung

6. Motivation und Macht

  1. Um Andere zu führen benötigt man Autorität oder Macht. Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Quellen zur Führungsautorität.
  2. Was versteht man unter dem Begriff "Motivation" bzw. "Motivieren"?
  3. Was versteht man unter intrinsischen Motiven einerseits und extrinsischen Motiven andererseits? Merkmale und Bedeutung?
  4. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Maslow. Hauptkritikpunkte?
  5. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Herzberg. Daraus abgeleitete Empfehlungen zum Vorgehen? Vergleich mit der Theorie von Maslow?
  6. Was versteht man unter der Theorie des "sozialen Vergleichs"? Bedeutung für die Motivation?

7. Führungsstile und Führungstechniken

  1. Geben Sie einen Überblick über die Führungsstile, die in der Managementliteratur unterschieden werden, z.B. anhand des Modells von Tannenbaum/Schmidt, von Hersey/Blanchard, von Vroom oder einer Kombination dieser drei Modelle.
  2. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale des Situativen Reifegradmodells von Hersey/Blanchard. Daraus abgeleitete Empfehlungen? Kritikpunkte?
  3. Leiten Sie für eine beispielhaft angegebene Führungssituation ab, zu welchen Empfehlungen man mit dem situativen Refegradmodell kommen würde.
  4. Was versteht man unter aufgabenorientierter und was unter personenorientierter Führung?
  5. Nennen Sie wichtige Kriterien, um zu beurteilen, ob eine betriebliche Entscheidung eher autoritär oder eher partizipativ getroffen werden sollte.
  6. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale des Lestan-Modells von Vroom. Wie wird das Modell praktisch eingesetzt? Kritikpunkte?
  7. Geben Sie einen Überblick über die Hauptmerkmale von Management by Delegation, Management by Exception und Management by Objectives.
  8. Erläutern Sie den Ablauf des Management by Objectives im betrieblichen Einsatz.
  9. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile des Management by Objectives.

8. Team- und Konfliktmanagement

(im SS 2009 nicht prüfungsrelevant)

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Teil IV: Unternehmensführung

9. Normatives Management

  1. Was ist der Zweck des Normativen Managements? Welche Teilbereiche werden dabei unterschieden? Hauptmerkmale dieser drei Teilbereiche?
  2. Was versteht man unter einem Stakeholder? Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Stakeholdergruppen und deren Hauptziele/-interessen.
  3. Welche Zwecke und Inhalte haben unternehmerische Visionen, Leitbilder, Unternehmens- und Führungsgrundsätze?
  4. Wodurch unterscheiden sich wirksame und weniger wirksame Leitbilder/Visionen?

10. Strategische Analysen

  1. Was ist der Zweck des Strategischen Managements? Welche Teilbereiche werden dabei unterschieden?
  2. Welche Arten von Erkenntnissen sollen durch eine Unternehmensanalyse gewonnen werden? Geben Sie einen exemplarischen Überblick über die Hauptinhalte von Unternehmensanalysen.
  3. Welche Arten von Erkenntnissen sollen durch eine Umfeldanalyse gewonnen werden? Geben Sie einen exemplarischen Überblick über die Hauptinhalte von Umfeldanalysen.
  4. Was versteht man unter dem Begriff „SWOT-Analyse“? Kurze Erläuterung?
  5. Erläutern Sie die Einflussfaktoren auf die Geschäftsfeld-Attraktivität anhand des „Fünf-Kräfte-Modells“ nach Porter.
  6. Was versteht man unter dem Produktlebenszykluskonzept? Welche Lebenszyklusphasen werden dabei unterschieden? Durch welche Hauptmerkmale sind diese Phasen gekennzeichnet?
  7. Im Produktlebenszyklus weisen Gewinn und Cash Flow unterschiedliche Verläufe auf. Skizzieren Sie diese Verläufe (Diagramm) und erläutern Sie die Hauptursachen der Unterschiede.
  8. Was versteht man unter dem Erfahrungskurveneffekt? Auf welchen Ursachen beruht dieser Effekt? In welcher Größenordnung liegen die Erfahrungsraten?
  9. Was versteht man unter der „strategischen Lückenanalyse“? Erläutern Sie grob deren Vorgehenweise.
  10. Was versteht man unter einem „Szenario“ und welches Denkmodell liegt der Szenariotechnik zugrunde?

11. Strategiegestaltung

  1. Erläutern Sie die Ablaufschritte (Prozess) des strategischen Managements.
  2. Was versteht man unter dem relativen Marktanteil (im Gegensatz zum absoluten Marktanteil)? Aussagekraft?
  3. Was ist und wozu dient die Portfolio-Analyse, hier speziell in der Form des Marktanteils-Marktwachstums-Portfolios nach Boston Consulting? Welche Portfolio-Felder werden dabei unterschieden und was sind deren Hauptmerkmale?
  4. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Portfolio-Analyse, Erfahrungskurve und (insbesondere) Produktlebenszyklus? Welche Konsequenzen leiten sich daraus für die Zusammensetzung eines idealen Portfolios ab? Interpretieren Sie beispielhafte kleine Portfolios in Bezug auf diese ideale Zusammensetzung.
  5. Geben Sie einen Überblick über die grundsätzlichen strategischen Alternativen, mit denen eine strategische Lücke geschlossen bzw. eine Investitions- und Wachstumsstrategie umgesetzt werden kann?
  6. Wodurch unterscheidet sich Marktdurchdringungs-, Markterweiterungs-, Programmerweiterungs- und Diversifikationsstrategie? Vergleichen Sie Aufwand und Risikoniveau dieser Strategiealternativen?
  7. Geben Sie einige Beispiele für horizontale, vertikale und laterale Diversifikationsstrategien.
  8. Beschreiben Sie die Ziele und Merkmale von Kostenführungs- im Vergleich zu Differenzierungs- und Spezialisierungsstrategien?
  9. Welche Strategiealternativen unterscheidet man in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Markteintritts? Beschreiben Sie deren Merkmale sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile.

12. Operatives Management

(im SS 2009 nicht prüfungsrelevant)