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Siegfried Seibert Technisches ManagementInnovationsmanagement - Projektmanagement - Qualitätsmanagement © Copyright Siegfried Seibert 2006
Was Hochschullehrer zur ersten Auflage gesagt haben
Buchbesprechung von Prof. Dr. Heinz Schelle aus der Zeitschrift „Projektmanagement“, Heft 10 (1999) 4, S. 51/52Seibert, Professor an der Fachhochschule Dieburg, will sein Werk als einen Brückenschlag von der „Denk- und Erfahrungswelt des Technikers zu den Management- und Wirtschaftlichkeitsanforderungen des Unternehmens“ verstanden wissen. Unter technischem Management versteht er die „Gestaltung und Lenkung der technischen Wertschöpfungsprozesse von Organisationen“. Eine sehr instruktive Grafik (S. 24) zeigt, welche Teilbereiche (Projektmanagement, Technologiemanagement, Innovationsmanagement, F&E-Management; Qualitätsmanagement, Produktionsmanagement) nach Auffassung des Autors zum technischen Management gehören. Faßt man, ohne jetzt hier einen terminologischen Streit vom Zaun brechen zu wollen, die Disziplin „Projektmanagement“ etwas weiter, so können ihr wohl alle Einzelgebiete, vielleicht mit Ausnahme des Produktionsmanagements, mindestens mit einem erheblichen Anteil zugerechnet werden. Nach grundlegenden Begriffsklärungen geht Seibert ins Detail. Dabei bietet er eine derartige Fülle von wertvollem Material, daß ein Rezensent vor der Aufgabe, auch nur stichwortartig die wichtigsten Themen aufzuzählen und ihre Bearbeitung zu bewerten, kapitulieren muß. Autor und Leser mögen es dem Schreiber dieser Zeilen deshalb nicht verübeln, wenn er sich schon aus Platzgründen auf eine eher generelle Besprechung zurückzieht. Diese Einschränkung bedeutet nicht, daß der Rezensent das Buch nicht gelesen hat, ganz im Gegenteil: Seibert verleitet, wo immer man sein Werk aufschlägt, zum Weiterlesen. Besonders wertvoll und bewundernswert sind seine zahlreichen größeren und kleineren Fallbeispiele, die den Stoff anschaulich machen, und die vielen, sorgfältig gemachten Grafiken. Die Aufnahme derartiger case studies, in Lehrbüchern aus USA seit langem üblich, kann zukünftigen Autoren nur dringend empfohlen werden. Wo immer man in dem Buch etwas tiefer bohrt, ob bei Projektkostenschätzung, Projektorganisation, phasenorientiertem Projektmanagement, Simultaneous Engineering oder Projektzielformulierung, um hier nur ganz wenige Beispiele zu nennen, stößt man auf festen Grund und wertvolle Anregungen und Beispiele. Hier zahlt es sich eben aus, daß Seibert nicht nur, wie so viele andere Lehrbuchautoren, auf eigenes Wissen und eigene Erfahrung vertraut, sondern die Literatur bis in die jüngste Zeit sehr präzise ausgewertet hat. Einer Gefahr muß sich der Verfasser freilich bewußt sein: Die, wie schon erwähnt, überaus materialreiche und didaktisch sehr gut gemachte Publikation verleitet geradezu weniger gründliche und in der Literatur nicht so beschlagene Seminarreferenten zur Ausbeutung der Stoffülle in eigener Verwendung, ohne Quellennachweis versteht sich. Kommen wir zu einer abschließenden Bewertung: Das Buch „Technisches Management“ gehört zu den erfreulichsten Neuerscheinungen, die der Rezensent in den letzten Jahren zu Gesicht bekommen hat. Es ist eine rühmliche Ausnahme angesichts der so zahlreichen, auf den Markt drängenden, meist schlampig gemachten Wegwerfbücher. Der Brückenschlag, den der Autor beabsichtigt hat, ist ihm ganz sicher gelungen. Das Werk kann uneingeschränkt jedem Ingenieur und jedem Wirtschaftsingenieur, aber auch jedem Betriebswirt, der die Verbindung zur Technik sucht, empfohlen werden. Rezension eines Lesers auf www.amazon.de Nicht nur technisches Know how ist für Ingenieure wichtig!, 9. April 2001Herr Seibert sammelt in seinem Buch das Wissen, das ein Ingenieur oder technisch orientierter Mitarbeiter neben seinem technischen Know how für ein erfolgreiches Berufsleben braucht. Am wichtigsten für Berufseinsteiger erscheint mir der Teil "Projektmanagement", da die Begriffe und Methoden erklärt werden, die für das (in technisch ausgerichteten Unternehmen sehr verbreitete) Arbeiten in "Projektform" unerlässlich sind. Wer nicht nur technisch kreativ sein möchte, sondern auch gerne an Geschäftsprozessen und -strategien mitwirkt, sollte die Kapitel "Innovationsmanagement" und "Qualitätsmanagement" ebenfalls sorgfältig durcharbeiten. Ich benutze das Buch immer wieder gerne auch zum Nachschlagen. Zuletzt geändert am 08. Februar 2007
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Sprechstunde im SS 2012Im Vorlesungszeitraum i.d.R. dienstags um 13:30 Uhr Termin per Mail anmelden GPM Regionalgruppe Frankfurt am MainDie GPM Regionalgruppe Frankfurt bietet laufend Praxisvorträge aus dem Projektmanagement an. Studierende der Hochschule Darmstadt können als Gäste kostenfrei daran teilnehmen. Management-News im Google-PressespiegelManagementmethoden Deutschland - USA Projektmanagement Deutschland- USA |