Prozess- und Changemanagement (PCM)

Hausarbeits- und Präsentationsthemen WS 2017/18

Prozess- und Changemanagement (PCM)

Hausarbeits- und Präsentationsthemen WS 2017/18

Im Seminarteil der Veranstaltung sollen aktuelle Themen des Prozess- und Changemanagements durch Präsentationen der Teilnehmer vertieft werden.

Anmeldung

Die Bearbeitung erfolgt in Gruppen von 3 Personen. Die Themenvergabe erfolgt in der Eröffnungsveranstaltung am 11. Oktober. Nach dem 11. Oktober noch offene Themen werden in der Reihenfolge der Anmeldung (ggf. per Mail) vergeben. Die Anmeldungen müssen dazu pro Gruppe auf einem Blatt

  • die Namen von drei Gruppenmitgliedern sowie
  • die Benennung eines Wunschthemas sowie mindestens eines Ersatzthemen

enthalten.

Zur Gruppenbildung können eingeloggte Teilnehmer die Anmeldeliste einsehen.

Themen

Durch Anklicken der Thementitel können Sie nähere Hiweise zu den Zielen und den angestrebten Inhalten sowie erste Quellenhinweise zu den einzelnen Themen einblenden. Nach Vergabe der Themen werden unter den Themen die Namen der Bearbeiter eingetragen. Die Links zum Foliendownload funktionieren erst nach Abgabe der Ausarbeitungen knapp eine Woche vor dem jeweiligen Präsentationstermin.

Präsentationstermin A am 20.12.2017

1. Plattform- und Modulstrategien in der Automobilindustrie

2. Build-to-Order-Prozesse bei Serienprodukten

  • In der Automobil- und Elektronikindustrie und einer Reihe weiterer Industriezweige wird mit Build-to-Order-Konzepten versucht möglichst viele Produkte erst nach Eingang des Kundenauftrags zu fertigen und möglichst schnell auszuliefern, um Lagerkosten zu senken, Fehlproduktionen zu vermeiden und die Variantenvielfalt besser in den Griff zu bekommen.
  • In der Arbeit sollen das Build-to-Order-Konzept und ähnliche, verwandte Konzepte vorgestellt, deren Besonderheiten und Prozessgestaltung aufgezeigt, sowie auf Chancen und Risiken dieser Konzepte hingewiesen werden.
  • Quellenhinweise:
    • Becker, T. (2008). Prozesse in Produktion und Supply Chain optimieren (2. Aufl.). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. [S. 93ff. und S. 277ff., über Springer Link]
    • Klug, P. D. F. (2010). Produktionslogistik im Automobilbau. In Logistikmanagement in der Automobilindustrie (S. 359–426). Springer Berlin Heidelberg. Abgerufen von http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-05293-4_9
    • Mandel, J. (2012). Modell zur Gestaltung von Build-to-Order-Produktionsnetzwerken. (E. Westkämper, Hrsg.). Stuttgart: Universitätsbibliothek der Universität Stuttgart. Abgerufen von http://d-nb.info/1025852109/34, S. 28 - 70

3. ConWIP-Produktionssteuerung bei hoher Variantenzahl

  • Die klassische Just-in-Time-Steuerung mit Kanban-Karten ist nicht auf Produkte mit hoher Variantenzahl und ungleichmäßige Stückzahlen ausgelegt. Hierzu wird als Alternative seit den 90-er-Jahren das ConWIP-System (Constant Work-In-Process) propagiert.
  • In der Arbeit sollen das ConWIP-System vorgestellt und mit der Kanban-Steuerung verglichen sowie die Eignung von ConWIP für hohe Variantenzahlen und kleine Losgrößen geprüft und demonstriert werden.
  • Quellenhinweise:

4. Prozessveränderungen durch Industrie 4.0

5. Prozessbenchmarking und Prozessklinik

  • Benchmarking ist ein ursprünglich bei Xerox entwickelte Methodik, mit der man durch Vergleich mit anderen Unternehmen, Betriebsstätten, Produkten oder Prozessen lernen und seine eigene Geschäftstätigkeit verbessern kann. Von Wildemann wurde in Deutschland die verwandte Methodik der Produkt- und Prozessklinik mit "5-Tage"-Audits vorgestellt.
  • In der Arbeit sollen das Konzept und die Vorgehensweise des Prozess-Benchmarking und der Prozessklinik vorgestellt und verglichen werden. Die Darstellung soll sich auf das Benchmarking und (soweit Infos recherchierbar) die Klinik für Prozesse im Produktionsbereich konzentrieren.
  • Quellenhinweise:

6. Das SCOR-Modell zur Prozessmessung und -optimierung

  • Das Supply-Chain Operations Reference-Model (SCOR) ist ein Werkzeug, mit dem sich komplexe Supply-Chain-Prozesse in einem Unternehmen und zwischen mehreren Unternehmen darstellen, analysieren und verbessern lassen.
  • In dem Bericht sollen ein Überblick über Ziele, Aufbau und Verbreitung des SCOR-Modells gegeben sowie dessen Anwendung zum Benchmarking und Controlling von Geschäftsprozessen erläutert werden.
  • Quellenhinweise:

Präsentationstermin B am 17.01.2018

7. Shopfloor-Management

8. Optimierung von Produktentstehungsprozessen (PEP)

  • Zur Verkürzung von Produktentstehungsprozessen sind in den vergangenen beiden Jahrzehnten die Produktentwicklung und die Prozessentwicklung zunehmend integriert sowie digitalisiert und virtualisiert worden.
  • In der Arbeit sollen zum einen der Ablauf der Produktentstehung sowie der Aufbau und von PEP-Modellen aufgezeigt werden. Zum anderen soll an einzelnen Beispielen aufgezeigt werden, wie durch die Integration von Produkt- und Prozessentwicklung sowie Digitalisierung und Virtualisierung der Produktentstehungsprozess verbessert und beschleunigt werden kann.
  • Quellenhinweise:

9. Änderungsmanagement in der Produktentwicklung

  • Entwicklungsprojekte mit langer Laufzeit sind von vielen technischen Änderungen während des Projekts geprägt.
  • In der Arbeit sollen zunächst die Gründe für technische Änderungen sowie die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen aufgezeigt werden. Im Schwerpunkt dann aufgezeigt werden, wie Prozesse des Konfigurations- und Änderungsmanagements aussehen und welche Vorteile und Probleme mit diesen bei der Handhabung technischer Änderungen verbunden sind.
  • Quellenhinweise:

10. Optimierung von Produktionsanläufen in der Serienfertigung

  • Die Beherrschung reibungsloser und schneller Serienanläufe hat bedeutenden Einfluss auf die Produktivität, die Rendite und den Markterfolg eines Unternehmens.
  • In der Hausarbeit soll ein Überblick über das an der Schnittstelle von Entwicklung und Produktion angesiedelte Anlaufmanagement gegeben werden, insbesondere mit welchen Methoden und Werkzeugen der Anlaufprozess und das Hochfahren auf Serienstückzahl beschleunigt werden können.
  • Quellenhinweise:

11. Projektmarketing für Prozessoptimierungsinitiativen

  • Unter Projektmarketing versteht man im Change Management die Präsentation und werbende Darstellung eines Veränderungsvorhabens innerhalb der beteiligten Unternehmen und ggf. in der Öffentlichkeit, um dessen Akzeptanz und Unterstützung zu fördern.
  • In der Arbeit soll ein Überblick über Ziele und Instrumente des Projektmarketings für Change Projekte gegeben werden. Hierbei soll zwischen kleinen und großen Veränderungsvorhaben unterschieden werden. Die Darstellung soll sich so weit möglich auf Changeprojekte im Prozessmanagementbereich beziehen.
  • Quellenhinweise:

12. Großgruppenveranstaltungen im Change Management

  • Zur Einbeziehung von Managern und Mitarbeitern sind in Change Projekten immer wieder Informationsveranstaltungen und Workshops mit 100 und mehr Mitarbeitern und anderen Stakeholdern durchzuführen. Hierzu sind spezielle Moderationsmethoden wie "Open Space", "Zukunftswerkstatt", "World Cafe", "Bar Camp", "Syntegration" u.ä. entwickelt worden.
  • Ziel der Arbeit ist es einen Überblick über diese Moderationsmethoden und deren Einsatz in Changeprojekten zu geben sowie deren Merkmale und Vor- und Nachteile gegenseitig zu vergleichen. An einem oder mehreren ausgewählten Beispielen sollte der Einsatz im Rahmen von Changeprojekten verdeutlicht werden.
  • Quellenhinweise:

Anforderungen

Erwartet wird von jeder Gruppe die Ausarbeitung eines aussagekräftigen Powerpoint-Foliensatzes im Umfang von etwa 20 Präsentations- und Erläuterungsfolien (netto, d.h. ohne Start- und Abschlussfolien) sowie deren Präsentation (Vortragszeit 20 min) und anschließende kurze Diskussion mit den anderen Teilnehmern und mir. Falls aussagekräftiges und gutes Videomaterial recherchiert wurde, können Videos bis zu etwa 3 Minuten Gesamtdauer in die Präsentation integriert werden.

An den Präsentationen beteiligen sich alle Mitglieder eines Teams in etwa gleichem zeitlichen Umfang.

Der abgegebene Foliensatz muss auch für Leser verständlich und aussagekräftig sein, die nicht an der Präsentation teilnehmen. Erreicht wird dies in der Regel neben inhaltlich aussagekräftigen Präsentationsfolien durch einige in den Foliensatz integrierte, textlich ausformulierte Erläuterungsfolien. Solche Erläuterungsfolien können entweder das Fazit zu jedem Teilabschnitt der Präsentation ausformulieren oder Hintergrundinformationen zu besonders komplexen oder interessanten Detailpunkten enthalten. Sie werden in der mündlichen Präsentation nicht näher kommentiert.

Die Präsentationen sollen professionellen Standards genügen. Hierzu kann im folgenden eine Anleitung zur Gestaltung von Präsentationsfolien herunter geladen werden:

Abgabe

Die Präsentationsfolien sind spätestens eine Woche vor dem Präsentationstermin in zweifacher Form bei Prof. Seibert abzugeben:

  1. Ausgedruckt auf Papier (Powerpoint-Format: 2-Folien pro Seite, ohne Bindung, geheftet und gelocht) (Abgabe in der Vorlesungspause, oder alternativ in meinem Büro F15/122, ggf. auch durch Postversand in der Weihnachtspause)
  2. Elektronisch als PDF- oder pptx-Datei mit Verlinkungen zu eventuellen Videos (Abgabe per Mailversand).