Technisches Controlling (TCO)

Wiederholungsfragen zur Klausurvorbereitung

Technisches Controlling (TCO)

Wiederholungsfragen zur Klausurvorbereitung

Allgemeine Hinweise

Die vorliegende Liste enthält Wiederholungsfragen, die auf die Lernziele der einzelnen Lehreinheiten abgestimmt sind. Damit soll die Vorbereitung auf die Prüfung erleichtert werden. Die Fragenliste kann zwar keine Vollständigkeit garantieren, versucht jedoch den prüfungsrelevanten Stoff für die offenen Wissensfragen der Klausur grob abzubilden. In der Klausur können die Fragen allerdings umformuliert und aus anderen Blickwinkeln heraus gestellt werden.

Teil I: Grundlagen

1. Einführung

Primär prüfungsrelevante Folien: 4-7, 20-22, 24-26, 28-33, 36-39.

  1. Was bedeutet „Controlling“? Abgrenzung zwischen „Controlling“ und „Management“?
  2. Teilbereiche des Controlling? Wichtige Controllingmethoden dabei?
  3. Einordnung des Technischen Controlling in das Controlling und Teilbereiche des Technischen Controlling?
  4. Geben Sie einen kurzen Überblick über die Ziele und Hauptaktivitäten der fünf Teilprozesse des Projektmanagements nach dem PMBOK von PMI?
  5. Was versteht man unter einem Projektstrukturplan (PSP) und wozu werden Projektstrukturpläne eingesetzt?
  6. Auf welche beiden grundsätzlichen Arten kann man bei der Projektstrukturplanung vorgehen? Hauptschritte? Einsatzschwerpunkte?
  7. Wie viele und welche Ebenen werden bei PSP's größerer Programme unterschieden?
  8. Was ist ein Arbeitspaket? Unterschied zu Arbeitsvorgängen/Mini-Arbeitspaketen?
  9. Welche Funktionen erfüllen Arbeitspaketbeschreibungen und welche Inhalte enthalten sie?
  10. Erläutern Sie das Prinzip der rollierenden Grob- und Feinplanung von Projekten.
  11. Was versteht man im Projektmanagement unter einem Netzplan? Erläutern Sie die Vorgehensweise und die wichtigsten Kennwerte der Netzplantechnik?
  12. Was versteht man unter den Begriffen „FAZ“, „FEZ“, „SAZ“, „SEZ“, "kritischer Weg" sowie "Gesamtpufferzeit" und "freie Pufferzeit"? Wie werden diese Größen ermittelt?
  13. Welche Hauptvorzüge weist die Netzplantechnik als Planungsmethode auf?
  14. Welche verschiedenen Arten von Abstands- und Anordnungsbeziehungen werden bei der Netzplantechnik unterschieden? Beispiele dazu?
  15. Wann sind einfache Listendarstellungen, wann Balkenpläne, wann Netzpläne als Terminplanungstechnik zu bevorzugen?
  16. Geben Sie einen Überblick über das (vernetzte) Gantt-Diagramm als gebräuchliches Hilfsmittel des Termincontrolling und erläutern dieses kurz.

Teil 2: Multiprojektcontrolling

2. Projektportfoliomanagement

Primär prüfungsrelevante Folien: 5, 9-12, 16-28, 33-41.

  1. Was ist eine Projektportfolio? Unterscheidung von Projektportfolio und Projektprogramm?
  2. Welche Arten von Projektbewertungsmethoden sind im Projektportfoliomanagement gebräuchlich? Jeweils kurze Charakterisierung?
  3. Was versteht man unter Muss- bzw. Zwangsprojekten? Bedeutung? Beispiele?
  4. Geben Sie einen Überblick über den grundsätzlichen Ablauf von Projektportfolioanalysen zur Projektpriorisierung?
  5. Was ist ein Bedeutungs-Risiko-Portfolio? Daraus abgeleitete Empfehlungen?
  6. Was ist ein Bedeutungs-Dringlichkeits-Portfolio? Daraus abgeleitete Empfehlungen?
  7. Was versteht man unter einer Projekt-Vernetzungsanalyse? Zielsetzung und Vorgehensweise?
  8. Welche Felder werden in dem daraus abgeleiteten Abhängigkeitsportfolio unterschieden? Wie werden die Positionierungen in diesen Feldern vorgenommen? Welche Empfehlungen werden für die Felder gegeben?
  9. Wie funktionieren Sukzessive Verfahren zur Projektauswahl? Welche Rolle spielt dabei die Kenntnis von Engpass-Ressourcen? Vor- und Nachteile gegenüber anderen Verfahren zur Auswahl von Projektportfolios, insbesondere der linearen Optimierung?
  10. Erläutern Sie die Anwendung der Linearen Optimierung zur mathematischen Lösung von Projektauswahlproblemen? Wie kann dazu Microsoft Excel eingesetzt werden? Was versteht man hierbei unter den Begriffen Zielfunktion und Nebenbedingungen?

Teil 3: Einzelprojektcontrolling

3. Aufwandsschätzung

Primär prüfungsrelevante Folien: 5-9, 12, 17-26, 28-31, 34, 36, 40, 42.

  1. Geben Sie einen Überblick über die vier wichtigsten Einflussbereiche auf den Projektaufwand und deren Einflussrichtungen bzw. Einflussstärke, insbesondere
    • Zusammenhang zwischen Projektaufwand und Projektgröße,
    • Zusammenhang zwischen Projektaufwand und Projektdauer.
  2. Welche Schätzgenauigkeiten lassen sich bei sorgfältiger Schätzung erreichen? Warum sind die entsprechenden Bandbreiten relativ groß, insbesondere zu Projektbeginn?
  3. Was versteht man unter Bottom-Up- und unter Top-Down-Schätzungen? Vor-/Nachteile?
  4. Was versteht man unter parametrischen Schätzungen? Geben Sie dazu Beispiele.
  5. Was versteht man dabei unter Kalibrierung und warum ist eine Kalibrierung wichtig und wie geht man dabei vor?
  6. Was versteht man unter der Funktionspunktmethode? Welche Arten von Funktionen werden dabei unterschieden?
  7. Erläutern Sie Aufbau und Anwendung parametrischer Schätzsysteme, wie z.B. COCOMO II?
  8. Erläutern Sie die verschiedenen Arten von Expertenschätzungen und deren Hauptunterschiede?
  9. Was versteht man unter einer Schätzklausur? Erläutern Sie deren Vorgehensweise?
    1. Warum sollte man in Schätzklausuren Referenzkomplexe bilden? Beispiele zu deren Anwendung?
    2. Welchen Nutzen bringen die agilen Methoden Planungspoker und Affinity Estimating? Grobe Vorgehensweise?

4. Risikomanagement

Primär prüfungsrelevante Folien: 5, 8, 10, 13, 15-18, 20, 23-29, 32-38, 40.

  1. Erläutern Sie die Begriffe Risiko und Risikomanagement sowie die vom Risikomanagement zu lösende betriebswirtschaftliche Kostenoptimum-Problematik.
  2. An welchen Stellen sind Risikoanalysen für eine fundierte Projektplanung notwendig?
  3. Was versteht man unter Risikobudget und was unter Managementreserve (Reservebudget)? Mit welchen Methoden bzw. Grundprinzipien können diese Budgets festgelegt werden? Bedeutung für den Projekterfolg?
  4. Welche Kriterien spielen bei der Bewertung von Risiken eine Rolle? Methoden zu deren Ermittlung?
  5. Erläutern Sie den grundsätzlichen Ablauf des Risikomanagementprozesses in Projekten?
  6. Erläutern Sie Aufbau und Handhabung des Risikoportfolio. Geben Sie anhand des Risikoportfolios einen Überblick über die Möglichkeiten zur Risikobekämpfung.
  7. Welche Vorteile bieten Bereichsschätzungen gegenüber Punktschätzungen?
  8. Wie geht man bei Bereichsschätzungen vor und wertet diese aus? Insbesondere: Wie werden beim PERT-Verfahren Erwartungswert und Standardabweichung ermittelt, ausgewertet und interpretiert? Was versteht man unter dem z-Wert?
  9. Geben Sie einen Überblick über die Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Risiken in Wirtschaftlichkeitsrechnungen.

5. Projektbeschleunigung und Critical Chain PM

Primär prüfungsrelevante Folien: 4, 8-13, 17-23, 25-27.

  1. Mit welchen grundsätzlichen Möglichkeiten lassen sich die Termine eines Projekts beschleunigen? In welchem Zusammenhang stehen diese Möglichkeiten zu Kosten und ggf. auch Erlösen eines Projekts?
  2. Was versteht man unter direkten und indirekten Projektkosten sowie unter Opportunitätskosten? Beispiele?
  3. Was versteht man unter Projektbeschleunigungsanalysen („Crash-Analysen“)? Erläutern Sie die Vorgehensweise und wenden diese an kleinen Beispielen an.
  4. Was versteht man unter den Begriffen „Kritische Kette“ und „Critical Chain Project Management (CCPM)“ im Gegensatz zum „Kritischen Weg“?
  5. Welche Probleme versucht das CCPM zu überwinden?
  6. Welche Basiskonzepte liegen dem CCPM-Einzelprojektmanagement zugrunde?
  7. Erläutern Sie die Vorgehensweise des CCPM, insbesondere wie die kritische Kette und die Pufferzeiten bestimmt und die Vorgänge terminiert werden.
  8. Was versteht man unter dem "Staffellaufprinzip"? Wie wird dieses Prinzip realisiert?
  9. Was versteht man unter dem "Puffermanagement"? Welche Arten von Puffer werden im CCPM unterschieden? In welche Bereiche werden diese Puffer beim Puffermanagement eingeteilt?
  10. Skizzieren Sie das Status-Verfolgungs-Diagramm im CCPM. Mit welcher Kennzahl werden dabei Einzelprojekte verfolgt?
  11. Welche Faktoren müssen bei der Multiprojektplanung nach CCPM (Critical Chain Project Management) zusätzlich zur CCPM-Einzelprojektplanung berücksichtigt werden? Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Drum-Buffer-Rope-Prinzip?

6. Earned Value Analyse und Projekt-Rechnungslegung

Alle Folien prüfungsrelevant.

  1. In welchen zeitlichen Zyklen werden Projekte i.d.R. überwacht? Wovon hängen Abweichungen von den üblichen Zyklen ab?
  2. Was versteht man bei der Projektkostenverfolgung unter einer Earned Value Analyse?
  3. Wie werden dabei Kostenabweichung und Planabweichung und die daraus abgeleiteten Indizes sowie die erwarteten Gesamtkosten ermittelt?
  4. Welche weiteren Kenngrößen umfasst die Earned Value Analyse?
  5. Wie können über die üblichen Standards hinaus bei der Earned Value Analyse Kostenabweichungen in Preis- und Mengenabweichungen aufgespalten werden?
  6. Wie können über die üblichen Standards hinaus Kostenprognosen in optimistischen, mittleren und pessimistischen Bandbreiten vorgenommen werden?
  7. Mit welchen Methoden kann der Fertigstellungsgrad bei der Earned Value Analyse und bei der Rechnungslegung nach IFRS bestimmt werden? Kurze Erläuterungen dazu.
  8. Was versteht man unter dem Begriff „Mitlaufenden Kalkulation“? Welche Größen sind dabei auf der Erlös- und auf der Kostenseite zu berücksichtigen? Erläuterung dazu?

  • Wird fortgesetzt