Technisches Controlling (TCO)

Wiederholungsfragen zur Klausurvorbereitung im SS 2016

Technisches Controlling (TCO)

Wiederholungsfragen zur Klausurvorbereitung im SS 2016

Teil I: Grundlagen

1. Einführung

  1. Was bedeutet „Controlling“? Welche Ziele verfolgt das Controlling? Welche unterschiedlichen Sichtweisen gibt es zum Begriff „Controlling“?
  2. Abgrenzung zwischen „Controlling“, „Management“ und „Rechnungswesen?
  3. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen „Managern“, „Controllern“ und der Funktion „Controlling“?
  4. Skizieren und erläutern Sie den Controllingregelkreis?
  5. Teilbereiche des Controlling? Wichtige Controllingmethoden dabei?
  6. Einordnung des Technischen Controlling in das Controlling und Teilbereiche des Technischen Controlling?
  7. Zusammenhang zwischen „Technischem Controlling“ und „Projektcontrolling“?
  8. Geben Sie einen Überblick über die Ziele, Hauptaktivitäten und Methoden der fünf Teilprozesse des Projektmanagements nach dem PMBOK von PMI?
  9. Überblick über die Projektablaufmodelle Wasserfall, Stage-Gate und Agil/Scrum und die Bedeutung des Projektcontrolling in diesen Modellen?
  10. Welche Teilgebiete werden im Projektcontrolling unterschieden und was sind deren jeweilige Merkmale?
  11. Wer alles kann Controllingaufgaben in Projekten wahrnehmen? Organisatorische Ansiedlung und Schnittstellen des Projektcontrolling im Unternehmen?
  12. Was ist die HOAI? Was sind Projektsteuerer nach HOAI?

2. Ablauf- und Terminplanung (Netzplantechnik)

  1. Was versteht man im Projektmanagement unter einem Netzplan? Erläutern Sie die Vorgehensweise und die wichtigsten Kennwerte der Netzplantechnik?
  2. Was versteht man unter den Begriffen „FAZ“, „FEZ“, „SAZ“, „SEZ“, "kritischer Weg" sowie "Gesamtpufferzeit" und "freie Pufferzeit"? Wie werden diese Größen ermittelt?
  3. Welche Hauptvorzüge weist die Netzplantechnik als Planungsmethode auf?
  4. Welche verschiedenen Arten von Abstands- und Anordnungsbeziehungen werden bei der Netzplantechnik unterschieden? Beispiele dazu?
  5. Wann ist es empfehlenswert, mit komplexeren AA- und EE-Beziehungen zu arbeiten? Wie werden diese ausgewertet? Was ist dabei bei den Pufferzeiten zu beachten?
  6. Wann sind einfache Listendarstellungen, wann Balkenpläne, wann Netzpläne als Terminplanungstechnik zu bevorzugen?
  7. Geben Sie einen Überblick über die gebräuchlichsten Methoden des Termincontrolling in Projekten und erläutern diese kurz.
  8. Welche Vorteile bieten Bereichsschätzungen gegenüber Punktschätzungen?
  9. Wie geht man bei Bereichsschätzungen vor und wertet diese aus? Insbesondere: Wie werden beim PERT-Verfahren Erwartungswert und Standardabweichung ermittelt, ausgewertet und interpretiert? Was versteht man unter dem z-Wert?
  10. Mit welchen grundsätzlichen Möglichkeiten lassen sich die Termine eines Projekts beschleunigen? In welchem Zusammenhang stehen diese Möglichkeiten zu Kosten und ggf. auch Erlösen eines Projekts?
  11. Was versteht man unter direkten und indirekten Projektkosten sowie unter Opportunitätskosten? Beispiele?
  12. Was versteht man unter Projektbeschleunigungsanalysen („Crash-Analysen“)? Erläutern Sie die Vorgehensweise und wenden diese an kleinen Beispielen an.
  13. Was versteht man unter den Begriffen „Kritische Kette“ und „Critical Chain Project Management (CCPM)“ im Gegensatz zum „Kritischen Weg“?
  14. Welche Probleme versucht das CCPM zu überwinden?
  15. Welche Basiskonzepte liegen dem CCPM-Einzelprojektmanagement zugrunde?
  16. Erläutern Sie die Vorgehensweise des CCPM, insbesondere wie die kritische Kette und die Pufferzeiten bestimmt und die Vorgänge terminiert werden.
  17. Was versteht man unter dem "Staffellaufprinzip"? Wie wird dieses Prinzip realisiert?
  18. Skizzieren Sie das Status-Verfolgungs-Diagramm im CCPM. Mit welcher Kennzahl werden dabei Einzelprojekte verfolgt?


Teil II: Einzelprojektcontrolling

3. Projektkalkulation

  1. Geben Sie einen Überblick über die vier wichtigsten Einflussbereiche auf den Projektaufwand und deren Einflussrichtungen, insbesondere
    • Zusammenhang zwischen Projektaufwand und Projektgröße,
    • Zusammenhang zwischen Projektaufwand und Projektdauer.
  2. Welche Schätzgenauigkeiten lassen sich bei sorgfältiger Schätzung erreichen? Warum sind die entsprechenden Bandbreiten relativ groß, insbesondere zu Projektbeginn?
  3. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Arten von Preisvereinbarungen in Projektverträgen und deren Hauptmerkmale.
  4. Was versteht man unter Bottom-up- und unter Top-Down-Schätzungen? Vor-/Nachteile?
  5. Was versteht man unter parametrischen Schätzungen? Geben Sie dazu Beispiele.
  6. Was versteht man dabei unter Kalibrierung und warum ist eine Kalibrierung wichtig und wie geht man dabei vor? Führen Sie für ein kleines Beispiel eine Kalibrierung durch und erläutern Sie die Ergebnisse
  7. Was versteht man unter der Funktionspunktmethode? Welche Arten von Funktionen werden dabei unterschieden?
  8. Erläutern Sie Aufbau und Anwendung parametrischer Schätzsysteme, wie z.B. COCOMO II?
  9. Erläutern Sie die verschiedenen Arten von Expertenschätzungen und deren Hauptunterschiede?
  10. Was versteht man unter einer Schätzklausur? Erläutern Sie deren Vorgehensweise?
  11. Warum sollte man in Schätzklausuren Referenzkomplexe bilden? Beispiele zu deren Anwendung?
  12. Geben Sie einen Überblick über die Merkmale von Planungspoker und Affinity Estimating.
  13. Was versteht man unter Risikobudget untr Managementreserve (Reservebudget)? Mit welchen Methoden bzw. Grundprinzipien können diese Budgets festgelegt werden? Bedeutung für den Projekterfolg?
  14. Welche Kriterien spielen bei der Bewertung von Risiken eine Rolle? Methoden zu deren Ermittlung?
  15. Erläutern Sie Aufbau und Handhabung des Risikoportfolio. Geben Sie anhand des Risikoportfolios einen Überblick über die Möglichkeiten zur Risikobekämpfung.

4. Earned Value Analyse und Projekt-Rechnungslegung

  1. Was versteht man unter dem Begriff „Mitlaufenden Kalkulation“? Welche Größen sind dabei auf der Erlös- und auf der Kostenseite zu berücksichtigen? Erläuterung dazu?
  2. In welchen zeitlichen Zyklen werden Projekte i.d.R. überwacht? Wovon hängen Abweichungen von den üblichen Zyklen ab?
  3. Was versteht man bei der Projektkostenverfolgung unter einer Earned Value Analyse?
  4. Wie werden dabei Kostenabweichung und Planabweichung und die daraus abgeleiteten Indizes sowie die erwarteten Gesamtkosten ermittelt?
  5. Welche weiteren Kenngrößen umfasst die Earned Value Analyse?
  6. Wie können über die üblichen Standards hinaus bei der Earned Value Analyse Kostenabweichungen in Preis- und Mengenabweichungen aufgespalten werden?
  7. Wie können über die üblichen Standards hinaus Kostenprognosen in optimistischen, mittleren und pessimistischen Bandbreiten vorgenommen werden?
  8. Mit welchen Methoden kann der Fertigstellungsgrad bei der Earned Value Analyse und bei der Rechnungslegung nach IFRS bestimmt werden? Kurze Erläuterungen dazu.
  9. Geben Sie einen Überblick über die beiden wichtigsten Schnittstellenbereiche zwischen Projektcontrolling und der Rechnungslegung für Projekte nach IFRS und HGB.
  10. Was versteht man unter der Completed-Contract-Methode und der Percentage-of-Completition-Methode? Vorgehensweise und Hauptmerkmale? Bedeutung?


Teil III: Strategisches Kostenmanagement

5. Produktkosten

  1. Erläutern Sie, was man unter „Strategischem Kostenmanagement“ versteht und warum dieses seit Mitte der 90er Jahre ständig an Bedeutung gewonnen hat.
  2. Was versteht man unter dem Begriff Target Costing? Überblick zur Vorgehensweise?
  3. Erläutern Sie die grundsätzliche Vorgehensweise des Conjoint Measurement und der Funktionskostenspaltung (mit einstufiger und mit zweistufiger, QFD-orientierter Vorgehensweise) zur Bestimmung der Zielkosten für einzelne Produktkomponenten.
  4. Erläutern Sie die Vorgehensweise des Reverse Engineering zur Zielkostenbestimmung.
  5. Erläutern Sie die Vorgehensweise der Erfahrungskurvenanalyse zur Zielkostenbestimmung.
  6. Erläutern Sie Aufbau und Anwendung des Zielkosten-Kontrolldiagramms?
  7. Geben Sie einen Überblick über Möglichkeiten zur Zielkostenrealisierung.
  8. Was versteht man unter Kurzkalkulationsmethoden? Zielsetzung? Beispiele? Anwendung?
  9. Was versteht man unter dem Begriff Life Cycle Costing? Welche Aufgaben bzw. Fragestellungen können damit untersucht werden?
  10. Geben Sie einen Überblick und Beispiele für die Kosten- und Erlösarten im Life Cycle Costing.
  11. Wie unterscheiden sich die Lebenszykluskosten technischer Systeme aus Betreibersicht und aus Herstellersicht? Konsequenzen aus diesen unterschiedlichen Sichtweisen?

6. Prozesskosten (im SS 2016 nicht prüfungsrelevant)

  1. Was versteht man unter Prozesskostenrechnung und welches Problem wollen Unternehmen damit in ihrer Kostenrechnung besser in den Griff bekommen?
  2. Erläutern Sie die Vorgehensweise der Prozesskostenrechnung?
  3. Was versteht man unter Benchmarking und welche Arten des Benchmarking werden unterschieden?
  4. Geben Sie einen Überblick über die Vorgehensweise des Benchmarking?


Teil IV: Projektorientierte Unternehmensführung

7. Multiprojektcontrolling

  1. Was ist eine Projektportfolio? Unterscheidung von Projektportfolio und Projektprogramm?
  2. Welche Arten von Projektbewertungsmethoden sind im Projektportfoliomanagement gebräuchlich? Jeweils kurze Charakterisierung?
  3. Was versteht man unter Muss- bzw. Zwangsprojekten? Bedeutung? Beispiele?
  4. Geben Sie einen Überblick über den grundsätzlichen Ablauf von Projektportfolioanalysen zur Projektpriorisierung?
  5. Was ist ein Bedeutungs-Risiko-Portfolio? Daraus abgeleitete Empfehlungen?
  6. Was ist ein Bedeutungs-Dringlichkeits-Portfolio? Daraus abgeleitete Empfehlungen?
  7. Was versteht man unter einer Projekt-Vernetzungsanalyse? Zielsetzung und Vorgehensweise?
  8. Welche Felder werden in dem daraus abgeleiteten Abhängigkeitsportfolio unterschieden? Wie werden die Positionierungen in diesen Feldern vorgenommen? Welche Empfehlungen werden für die Felder gegeben?
  9. Wie funktionieren Sukzessive Verfahren zur Projektauswahl? Welche Rolle spielt dabei die Kenntnis von Engpass-Ressourcen? Vor- und Nachteile gegenüber anderen Verfahren zur Auswahl von Projektportfolios, insbesondere der linearen Optimierung?
  10. Erläutern Sie die Anwendung der Linearen Optimierung zur mathematischen Lösung von Projektauswahlproblemen? Wie kann dazu Microsoft Excel eingesetzt werden? Was versteht man hierbei unter den Begriffen Zielfunktion und Nebenbedingungen?
  11. Welche Faktoren müssen bei der Multiprojektplanung nach CCPM (Critical Chain Project Management) zusätzlich zur CCPM-Einzelprojektplanung berücksichtigt werden? Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Drum-Buffer-Rope-Prinzip?
  12. Wie kann das operative Multiprojektmanagement auch ohne Lenkungsausschüsse und ohne große zentrale Controllingstelle erfolgen? (grobe Voraussetzungen und Vorgehensweise)