Teil I: Grundlagen
1. Begriff und Bedeutung der Organisation
- Grenzen Sie den institutionalen und den instrumentalen Organisationsbegriff voneinander ab.
- Worin unterscheiden sich Organisation und Organisieren?
- Was versteht man unter dem Eisberg-Modell der Organisation?
- Zeigen Sie anhand eines Beispiels auf, wodurch sich Aufbauorganisation und Ablauforganisation unterscheiden und wie sie zusammen wirken.
- Was versteht man unter dem Substitutionsprinzip der Organisation?
- Grenzen Sie die Begriffe Organisation, Improvisation und Disposition voneinander ab.
- Was versteht man unter organisatorischer Differenzierung und Integration? Ziel? Teilbereiche?
- Was ist unter der Effektivität und der Effizienz von Organisationen zu verstehen?
- Kennzeichnen Sie die Organisation als Teilbereich der Unternehmensführung bzw. des Managements.
- Zeigen Sie anhand einiger Beispiele auf, weshalb Organisation für viele Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor ist.
- Worin sehen Sie die Besonderheiten des 7-S-Modells von McKinsey und der Hidden-Champions-Untersuchung von Simon?
- Welche übergeordneten Merkmale weisen exzellente Unternehmen nach diesen Studien auf?
2. Organisations- und Managementtheorien
Im SS 2009 nicht prüfungsrelevant
Teil II: Arbeitstechniken
3. Aufgabenanalyse
- Welche Ziele verfolgen die Aufgabenanalyse und die Arbeits-/Prozessanalyse?
- Warum ist eine ganzheitliche Betrachtung von Aufgaben und Prozessen erforderlich?
- Erläutern Sie die Vorgehensweise ssowie die Vor- und Nachteile einer ganzheitlichen Aufgaben- und Prozessanalyse.
- Was versteht man unter dem "Dilemma der Ablaufplanung"?
- Was versteht man in der Organisationslehre unter einer Aufgabe? WElche Merkmale bestimmen eine Aufgabe?
- Nach welchen Kriterien können die Aufgaben einer Organisation in Teilaufgaben zerlegt werden?
- Warum sollte man bei einer Organisationsplanung schrittweise von einer Grob- zu einer Detailplanung gehen?
4. Darstellungstechniken
- Was ist ein Organigramm? Was sind seine Besonderheiten?
- Welche Darstellungsformen von Organigrammen kennen Sie und welche Form ist für welche Darstellungszwecke am geeignetsten?
- Nennen Sie die Ziele und die wesentlichen Inhalte einer Stellenbeschreibung.
- Diskutieren Sie die Gründe, die für oder gegen Stellenbeschreibungen sprechen?
- Wie ist ein Funktionendiagramm aufgebaut und wann ist sein Einsatz sinnvoll?
- Wozu dienen Ablaufdiagramme? Erstellen Sie ein Ablaufdiagramm für
- (a) eine Auftragsabwicklung und
- (b) einen Beschaffungsprozess.
- Grenzen Sie Prozessbeschreibungen sowie Arbeits- und Verfahrensanweisungen bezüglich Ihrer Einsatzzwecke sowie ihrer Vor- und Nachteile gegeneinander ab.
5. Analyse- und Erhebungstechniken
- Wodurch unterscheiden sich die Ablaufarten "außer Einsatz" und "Betriebsruhe"?
- Geben Sie Beispiele für Haupttätigkeiten und Nebentätigkeiten bei Mensch und Maschine?
- Nach welchen Methoden lassen sich Verteilzeiten und Erholungszeiten bestimmen?
- Was versteht man unter "Normalleistung"?
- Unter welchen Bedingugen eignen sich die "Systeme vorbestimmter Zeiten" zur Bestimmung der Normalleistung?
- In welchen Erhebungssitzuationen würden Sie von der Durchführung einer Multimomentaufnahme abraten?
- Inwiefern sind Kommunikationsdiagramme eine wichtige Ergänzung zu Organigrammen?
- Wie kann im Rahmen einer Informations- und Kommunikationsanalyse vorgegangen werden?
- Welche Vor- und Nachteile bringen Ursache-Wirkungsanalysen mit sich?
- Stellen Sie ein Ishikawa-Diagramm und ein Ursache-Wirkungs-Netzwerk jeweils mit Hilfe eines selbst gewählten Beispiels dar?
- Wo liegen die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Diagrammarten? Für welche Einsatzfälle sind Sie jeweils besonders geeignet?
- Was ist eine Dokumenteanalyse? Wo liegen deren Vor- und Nachteil? Welche Arten von Dokumenten werden dabei unterschieden?
- Nennen Sie Anwendungsbeispiele für Beobachtung, Befragung und Selbstaufschreibung.
- Inwieweit bestehen Manipulationsmöglichkeiten bei Beobachtung, Befragung und Selbstaufschreibung?
- Bei welchen Fragestellungen würden Sie ein persönliches Interview gegenüber einer schriftlichen Befragung vorziehen?
- Wodurch unterscheiden sich standardisierte, halbstandardisierte und freie Interviews voneinander?
- Welche Nachteile haben geschlossene gegenüber offenen Fragen?
- Inwieweit unterscheidet sich die Aussagekraft von Tages- und Tätigkeitsberichten?
- Was ist unter einem Workshop zu verstehen? Wofür ist er geeignet? Vor- und Nachteile?
Teil III: Organisationsgestaltung
6. Gestaltungsprinzipien
- Was ist unter einer Stelle zu verstehen?
- Nach welchen Kriterien können Aufgaben zu Stellen zusammen gefasst werden?
- Diskutieren Sie Merkmale sowie Vor- und Nachteile einer hohen Spezialisierung bei der Bildung von Stellen und/oder Abteilungen.
- Was ist eine Abteilung? Nach welchen Kriterien erfolg in der Regel die Abteilungsbildung?
- Welche verschiedenen Arten von Stellen werden unterschieden? Geben Sie einen kurzen Überblick über deren jeweilige Aufgaben und Kompetenzen?
- Wodurch unterscheiden sich Assistenzstellen, Spezialstellen (im Stab) und Zentralstellen?
- Was sind die wesentlichen Aussagen des organisatorischen Kongruenzprinzips?
- Erläutern Sie die Begriffe Leitungsspanne und Leitungstiefe. Wie viele Stellen umfasst eine Organisation mit einer durchschnittlichen Leitungsspanne von 2 und einer durchschnittlichen Leitungstiefe von 4?
- Wovon hängt es ab, ob die Leitungsspanne höher oder niedriger sein sollte?
- Welche Alternativen zur Gestaltung des Leitungssystems kennen Sie? Was sind deren charakteristischen Merkmale?
- Vergleichen Sie das Einlinien- und das Mehrliniensystem anhand der jeweiligen Vor- und Nachteile.
- Was versteht man unter dem Prinzip der "Fayol'schen Brücke"?
- Durch welche Besonderheiten sind das Stabliniensystem und das Matrixsystem gekennzeichnet?
7. Aufbauorganisation
- Wodurch ist eine funktionale Organisation gekennzeichnet? Was sind deren Haupteinsatzfelder sowie deren wichtigste Vor- und Nachteile?
- Wodurch ist eine divisionale Organisation gekennzeichnet? Was sind deren Haupteinsatzfelder sowie deren wichtigste Vor- und Nachteile?
- Wannn ist der Übergang von einer funktionalen Organisation auf eine divisionale Organisation sinnvoll?
- Woran orientiert sich die Bildung von Divisions?
- Warum werden in einer divisionalen Organisation noch Zentralstellen benötigt? Welche typischen Funktionen üben diese aus?
- Wodurch ist eine Matrixorganisation gekennzeichnet? Was sind deren Haupteinsatzfelder sowie deren wichtigste Vor- und Nachteile?
- Wodurch unterscheidet sich eine Tensororganisation von einer Matrixorganisation?
- Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff "Sekundärorganisatio"? Nennen Sie die wichtigsten Formen der Sekundärorganisation?
- Welche Aufgaben hat das Produktmanagement? Wann ist dessen Einrichtung sinnvoll?
- Was versteht man unter einer Holding? Gründe für deren Bildung?
- Welche Formen der Holding werden unterschieden? Unterscheidungsmerkmale?
- Was sind die Merkmale einer (strategischen) Management-Holding? Insbesondere: Wie sieht dort die Aufgaben- und Kompetenzverteilung zwischen Holding und Tochtergesellschaften aus?
8. Prozessorganisation
- Was versteht man unter einer "Prozessorganisation" (im Gegensatz zur "Ablauforganisation")? Welche Vorteile bietet sie?
- Was ist ein "Prozess"? Welche Arten von Prozessen werden unterschieden?
- Welche Ziele verfolgt das Prozessmanagement? Vorgehensweise bzw. Teilaufgaben des Prozessmanagements?
- Was versteht man unter einem "kritischen Prozess"? Welche Folgerungen ergeben sich aus der Unterscheidung in kritische und unkritische Prozesse für die Prozessgestaltung?
- Warum ist eine Geschäftsfeldanalyse (Wertschöpfungsanalyse) ein zweckmäßiger Ausgangspunkt für die prozessorientierte Organisationsgestaltung?
- Welche Strukturmuster der Wertschöpfung können dabei unterschieden werden?
- Warum ist bei der Prozessgestaltung die unternehmensübergreifende Prozessvernetzung besonders vielversprechend?
- Welche grundsätzlichen Möglichkeiten zur externen Prozesskonfiguration kennen Sie? Hauptmerkmale?
- Welche grundsätzliche Möglichkeiten zur (internen) Prozessoptimierung lassen sich unterscheiden? Beispiele?
- Was versteht man unter segmentierter Fertigung?
- Welche Aktionsträger werden im Unternehmen für das Prozessmanagement eingesetzt? Warum ist es wichtig, den Aktionsträgern klare Rollen zuzuweisen?
9. Gruppenarbeitsformen
Im SS 2009 nicht prüfungsrelevant
10. Unternehmenskultur
Im SS 2009 nicht prüfungsrelevant
Teil IV: Organisationsveränderung
11. Neuere Organisationskonzepte
Im SS 2009 nicht prüfungsrelevant
12. Change Management
- Was ist unter "Change Management" zu verstehen?
- Welche unterschiedlichen Change Management Konzepte kennen Sie? Erläutern Sie die einzelnen Konzepte und nehmen Sie eine Abgrenzung und eine kritische Beurteilung vor?
- Erläutern Sie die Grundgedanken und Vorgehensweise der Organisationsgestaltung?
- Welche unterschiedlichen Zielsetzungen verfolgen Vorstudie, Hauptstudie und Teilstudien im Rahmen eines Reorganisationsprojektes?
- Wodurch werden Widerstände gegen organisatorische Veränderungen hervor gerufen? Wie lassen sich die Ursachen für solche Widerstände am besten einteilen?
- Erläutern Sie die Grundgedanken und Vorgehensweise der Organisationsentwicklung und das dazu von Lewin entwickelte 3-Phasenmodell?
- Was versteht man unter "Change Agents"?
Zuletzt geändert am 05. November 2010