Prozess- und Changemanagement (PCM)

Vorlesungsbegleitende Übung

Prozess- und Changemanagement (PCM)

Vorlesungsbegleitende Übung

Das Modul "Prozess- und Changemanagement wird im SS 2022 nicht durchgeführt sondern voraussichtlich erst wieder im WS 2022/23 angeboten. Die vorliegenden Seiten zeigen die ursprüngliche Planung des Moduls für das laufende Sommersemester 2022.

Übungsziele und -inhalte

Neben theoretischen und methodischen Lehrinhalten soll in der Lehrveranstaltung auch die Entwicklung anwendungsorientierter analytische und konzeptioneller Kompetenzen gefördert werden. Hierzu ist eine obligatorische, vorlesungsbegleitende Übung integriert, die Voraussetzung für die Teilnahme und das Bestehen des Moduls ist.

Die Übung umfasst folgende Teilbereiche:

  • Software-Werkzeuge zur Prozessmodellierung (Microsoft Visio)
  • Übungsaufgaben zu Wertstromanalyse, Prozessmodellierung/-gestaltung und statistischen Methoden

Bewertung

In der vorlesungsbegleitenden Übung werden die einzelnen Aufgaben wie folgt gewichtet:

  1. Onlinetests zu den Vorlesungsinhalten (8 LNP)
  2. Teilnahme an den Online-Übungsveranstaltungen:
    • Visio-Schulung 1: Wertstromdiagramme (2 LNP)
    • Visio-Schulung 2: Prozessdiagramme (2 LNP)
  3. Hausaufgabe 1: Wertstromgestaltung (5 LNP)
  4. Hausaufgabe 2: Statistische Prozessregelung (3 LNP)
  5. Hausaufgabe 3: Statistische Versuchsplanung (6 LNP)
  6. Hausaufgabe 4: Geschäftsprozessgestaltung (4 LNP)

Teilnehmer, die durch Sonderpunkte bei den Hausaufgaben 1 bis 4 in der Übung mehr als 30 Punkte erreicht haben, erhalten die über 30 hinausgehenden Punkte als zusätzliche Bonuspunkte für die Klausur angerechnet.

Onlinetests

Zu den Lerneinheiten werden insgesamt acht Onlinetests mit automatisiert auswertbaren Fragen angeboten (Multiple-Choice, Zuordnung, Wortabfrage, Zahlenwertabfrage u.ä., einschließlich Fragen zu kleinen Fallbeispielen und kleinen Berechnungen). Damit wird das Basiswissen zu Begriffen, Methoden und Konzepten der Lerneinheit überprüft und nachgewiesen, dass die Unterlagen zum Kapitel zeitnah gelesen und verstanden wurden.

Die Tests haben eine Bearbeitungszeit von fünf bis 10 Minuten. Der Bearbeiter erhält nach jeder Frage ein elektronisches Feedback, ob seine Antwort richtig war und kann die richtige Antwort einsehen. Ein Test kann während des Testzeitraums von etwa einer Woche beliebig oft wiederholt werden. Hierbei werden bei jeder Wiederholung die Fragen neu aus einem größeren Fragenpool gemischt.

Wenn in einem Test - egal bei welchem Versuch - 80 % der Fragen richtig beantwortet wurden, ist der Test bestanden und wird mit einem LNP angerechnet. Teilnehmer, die den Test während des Bearbeitungszeitraums nicht bearbeiten oder keinen einzigen Versuch mit mindestens 80 % bestanden haben, erhalten keinen LNP.

Online-Workshops

In zwei Online-Übungen/Workshops erwerben die Teilnehmer Kenntnisse zur Handhabung von Microsoft Visio als Prozessmodellierungswerkzeug. Visio ist aufgrund seiner Integration in das Microsoft Office Paket das in der Praxis am weiteste verbreitete Modellierungswerkzeug. Die Teilnehmer können im Rahmen des Microsoft-Azure-Hochschulprogramms eine Vollversion von Visio auf ihren Rechner herunter laden. Sie benötigen dazu einen Windows-Rechner.

In den beiden Online-Workshops erhalten die Teilnehmer aufbauend auf kurzen Einweisungen des Kursleiters eine Reihe aufeinander aufbauender Modellierungsaufgaben, die sie eigenständig an ihrem Rechner bearbeiten. Hierbei können Sie im Bedarfsfall individuelle Rückfragen an den Kursleiter richten. Am Ende eines Bearbeitungsschritts erfolgt ein Feedback zur richtigen Lösung als Basis für die Folgeaufgabe. Am Ende des Workshops laden die Teilnehmer ihre Visio-Datei als Nachweis der erfolgreichen Teilnahme auf den Server der Vorlesungshomepage hoch .

Für die erfolgreiche Teilnahme an jedem der beiden Workshops erhalten die Teilnehmer jeweils zwei LNP. Diese LNP können nur zum Zeitpunkt des Workshops vergeben werden. Eine Kompensation durch andere Leistungen oder aus Krankheitsgründen ist nicht möglich.

Hausaufgaben

Zu vier Lerneinheiten der Vorlesung sind Hausaufgaben zu bearbeiten, in denen eine Prozessmanagementmethode (Wertstromanalyse, Prozessregelung, Versuchsplanung, Prozessmodellierung) auf eine praxisähnliche Problemstellung anzuwenden ist. Hierbei sind in der Regel Berechnungen, Analysen und/oder Zeichnungen zu erstellen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Die Bearbeiter weisen damit nach, dass Sie die betreffenden Methoden anwenden, deren Ergebnisse interpretieren und daraus Verbesserungsvorschläge entwickeln können.

Die Aufgaben können auch zu zweit (nicht zu dritt oder in noch größeren Gruppen) bearbeitet und abgegeben werden. Hierbei sind die Teilaufgaben gleichmäßig zwischen den Bearbeitern aufzuteilen. Die Teilausarbeitungen der beiden Bearbeiter müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, damit die Ausarbeitung konsistent und "aus einem Guss" ist. Die Anmeldung zu einem Zweierteam erfolgt vor Abgabe der ersten Hausaufgabe und gilt dann für alle Hausaufgaben des Kurses. Die Bewertung der Hausaufgaben erfolgt dann i.d.R. als gemeinsame Gruppenbewertung.

Die Lösung ist maschinenschriftlich als PDF abzugeben. Umfang liegt je nach Aufgabenstellung i.d.R. bei drei bis sechs Seiten. Zu Beginn sind der Titel der Aufgabe sowie Namen und Matrikelnummern der Bearbeiter und ggf. deren Arbeitsaufteilung anzugeben. Abbildungen sind zu nummerieren und mit Überschriften zu versehen. Falls neben den Vorlesungsunterlagen weitere Quellen verwendet werden, sind diese anzugeben. Verwendete Softwarewerkzeuge (außer den üblichen Office-Anwendungen) sind ebenfalls anzugeben. Kommentierungen sind verständlich und aussagekräftig auszuformulieren.

Die Hausaufgaben werden manuell anhand der folgenden Kriterien bewertet:

  • Vollständigkeit und Fehlerfreiheit der Lösung (50 - 60 %),
  • Qualität der Problemlösung/Empfehlungen (20 - 40 %),
  • Darstellungsqualität (20 - 40 %).
  • Gute Lesbarkeit, Einhaltung der oben genannten formalen Anforderungen sowie grammatikalische und orthographische Fehlerfreiheit werden als selbstverständlich vorausgesetzt (Abwertungskriterium bei Mängeln).

Die besten (nicht die umfangreichsten) Lösungen können über die angegebene Regelpunktzahl hinaus noch zusätzliche Sonderpunkte erhalten.