Management und Organisation (MuO)

Wiederholungsfragen SS 2018

Management und Organisation (MuO)

Wiederholungsfragen SS 2018

Allgemeine Hinweise

Die vorliegende Liste enthält Wiederholungsfragen, die auf die Lernziele der einzelnen Lehreinheiten abgestimmt sind. Damit soll zusätzlich zu den Onlinetests und zu den in der Vorlesung behandelten Beispielen und Diskussionsfragen die Vorbereitung auf die Klausur unterstützt werden. Die Fragenliste kann zwar keine Vollständigkeit garantieren, versucht jedoch den prüfungsrelevanten Stoff weitgehend abzubilden. In der Klausur werden die Fragen in abgewandelter und präzisierter Form als Multiple-Choice-Fragen oder als offene Kurz-Antwort-Fragen gestellt.

Die Liste wird im WS 2018/19 aktualisiert. Ergänzungen erfolgen vorlesungsbegleitend nach Behandlung der einzelnen Vorlesungskapitel.

1. Einführung

Kapitel 1 ist im WS 2018 nicht prüfungsrelevant, folgende Fragen daher nur beispielhaft.

  1. Was versteht man unter dem Begriff Management? Erläutern Sie dazu das funktionale und das institutionelle Begriffsverständnis von Management.
  2. Geben Sie einen Überblick über die fünf "klassischen" Funktionen, die das Management aus Sicht des funktionalen Ansatzes wahrzunehmen hat!
  3. Grenzen Sie unteres, mittleres und oberes Management voneinander ab. Wie kann man erkennen, zu welcher dieser drei Gruppen ein Manager gehört?
  4. Welche drei grundsätzlichen Arten von Fähigkeiten bzw. Kompetenzen werden bei Managementtätigkeiten unterschieden?
  5. Wie verändern sich Funktionen und erforderliche Fähigkeiten von Managern, wenn Sie von unteren Ebenen immer weiter in obere Ebenen aufsteigen?
  6. Grenzen Sie den institutionalen, den funktionalen und den instrumentalen Organisationsbegriff voneinander ab.
  7. Durch welche Merkmale ist der Organisationsbegriff gekennzeichnet? Beurteilen Sie anhand dieser Merkmale, ob eine betriebliche Aktivität eine Organisationsaktivität ist oder nicht.
  8. Wie kann man erkennen ob in einem Unternehmen eine Überorganisation der eine Unterorganisation vorliegt?
  9. In welche beiden großen Teilbereiche wird die Organisationslehre untergliedert?
  10. Was versteht man unter dem Eisberg-Modell der Organisation?

2. Selbstmanagement

Primär prüfungsrelevante Folien: 6, 9-12, 14-16, 23, 25-30, Zusatzblatt "Effektive Führungskraft"

  1. Was versteht man unter Selbstmanagement und in welche Teilgebiete kann man es einteilen?
  2. Grenzen Sie die Begriffe Effektivität und Effizienz voneinander ab.
  3. Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Verhaltensweisen/Praktiken effektiver Manager nach Drucker.
  4. Erläutern Sie Zielrichtung und Hauptprinzip des GTD-Systems von D. Allen.
  5. Was versteht man unter dem Begriff Pareto-Prinzip?
  6. Erläutern Sie die Einteilung und die Anwendung des Eisenhower-Rasters.
  7. Worin unterscheidet sich die Einteilung in A-, B- und C-Aufgaben nach dem Pareto-Prinzip von derjenigen nach dem Eisenhower-Raster.
  8. Erläutern Sie Ziele und Ablauf des Work-Life-Balance-Konzepts nach Seiwert?
    1. Welche Haupt-Zeiträuber sollen damit reduziert werden?
    2. Welche Lebensbereiche sollen dabei im Gleichgewicht gehalten werden?
    3. Grobe Erläuterung der vier Ablaufschritte.

3. Entscheidungsfindung

Primär prüfungsrelevante Folien: 5, 6, 8, 12, 16, 18-26, 29-31, 33

  1. In der Unternehmenspraxis findet man häufig vom systematischen, rationalen Problemlösungsprozess abweichende Methoden oder Prinzipien der Entscheidungsfindung. Welche sind das und was sind deren Hauptmerkmale?
  2. Auf welche Entscheidungssituationen ist die rationale Entscheidungsfindung ausgerichtet? Wo ist Sie überdimensioniert? Wo überschreitet sie ihre Anwendungsgrenzen?
  3. In welche Phasen/Arbeitsschritte werden der rationale Entscheidungsprozess bzw. der betriebliche Problemlösungsprozess gegliedert? Geben Sie einen Überblick über den Ablauf und Beispiele für Methoden in den einzelnen Problemlösungsphasen.
  4. Was sind die Ziele und die Merkmale der Nutzwertanalyse? Erläutern Sie deren Ablauf. Erläutern und skizzieren Sie dabei auch das Matrix-Verfahren der paarweisen Vergleiche.
  5. Geben Sie einen Überblick über Entscheidungen unter Unsicherheit und Entscheidungen unter Risiko sowie deren Unterschiede.
  6. Was versteht man unter objektiven, was unter subjektiven Wahrscheinlichkeiten? Bedeutung dieser Unterscheidung für die Entscheidungsfindung?
  7. Nennen und erläutern Sie kurz die wichtigsten Entscheidungsregeln unter Unsicherheit. Wenden Sie diese für ein einfaches Beispiel an.
  8. Nennen und erläutern Sie kurz die wichtigsten Entscheidungsregeln unter Risiko. Wenden Sie diese für ein einfaches Beispiel an.
  9. Skizzieren Sie den Verlauf von Kosten und Nutzen von Entscheidungsprozessen in Abhängigkeit vom Informationsumfang. Welche für Entscheidungsprozesse wichtigen Merkmale können daraus abgeleitet werden? Wodurch unterscheidet sich eine optimale Lösung von einer optimalen Entscheidung?
  10. Was versteht man unter den Begriffen "Framing-Effekt", "Risikoaversion", "Overconfidence", "Rekognitions-Heuristik" und "Take-the-Best-Heuristik"?

4. Motivation und Führung

Primär prüfungsrelevante Folien: 7-14, 16, 18-20, 22-27.

  1. Was versteht man unter dem Begriff "Motivation" bzw. "Motivieren"?
  2. In welche beiden Hauptgruppen kann man die Motivationstheorien einteilen? Nennen Sie die wichtigsten zugehörigen Theorien.
  3. Was versteht man unter intrinsischen Motiven einerseits und extrinsischen Motiven andererseits? Merkmale und Bedeutung?
  4. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Maslow. Hauptkritikpunkte?
  5. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Motivationstheorie von Herzberg. Daraus abgeleitete Empfehlungen? Vergleich mit der Theorie von Maslow?
  6. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale der Erwartungstheorie von Vroom? Wodurch unterscheidet sich diese "Prozesstheorie" von den "Inhaltstheorien" zur Motivation?
  7. Was versteht man unter der Theorie des "sozialen Vergleichs"? Bedeutung für die Motivation?
  8. Geben Sie einen Überblick über die vier wichtigsten Gruppen von Führungstheorien und deren Hauptmerkmale.
  9. Um andere zu führen, benötigt man Autorität oder Macht. Geben Sie einen Überblick über die verschiedenen Quellen der Führungsautorität.
  10. Geben Sie einen Überblick über die Führungsstile, die in der Managementliteratur unterschieden werden, z.B. anhand des Modells von Tannenbaum/Schmidt, von Blake/Mouton, von Hersey/Blanchard oder einer Kombination dieser Modelle.
  11. Was versteht man unter aufgabenorientierter und was unter personenorientierter Führung?
  12. Welcher Führungsstil wird nach dem Verhaltensgitter von Blake/Mouton empfohlen. Begründung und Kritik?
  13. Erläutern Sie Aufbau und Merkmale des Situativen Reifegradmodells von Hersey/Blanchard. Daraus abgeleitete Empfehlungen? Kritikpunkte?
  14. Leiten Sie für eine beispielhaft angegebene Führungssituation ab, zu welchen Empfehlungen man mit dem situativen Reifegradmodell kommen würde.
  15. Geben Sie einen Überblick über wichtige Kriterien zur Beurteilung, ob eine betriebliche Entscheidung eher autoritär oder eher unter Einbeziehung der Mitarbeiter getroffen werden sollte.