Die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Projekten hat während der letzten Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. Insbesondere in der Automobilindustrie beeinflusst die zunehmende Vernetzung zwischen Herstellern und Zulieferern heute die Projektarbeit mehr denn je. Über Unternehmensgrenzen hinweg bilden sich dabei neue Wertschöpfungsketten und neue Partnerschaften aus, die durch innovative Organisations- und Zusammenarbeitsformen gekennzeichnet sind. Hierbei treten aber auch neue Probleme auf, die es zu beheben gilt. Um die ständig wachsenden Anforderungen des Marktes und die zunehmende Komplexität der Produkte beherrschen zu können, ist das zeitgerechte Mittel für eine effiziente Projektabwicklung das sogenannte "Kollaborative Projektmanagement".

Auf Basis einer breit angelegten Recherche des derzeitigen Veröffentlichungsstandes werden in der Projektarbeit die Merkmale und Instrumente des kollaborativen Projektmanagements untersucht und daraus Empfehlungen für die Praxis abgeleitet. Folgende Arbeitspakete wurden dazu betrachtet:

  1. Definition: Kollaboratives Projektmanagement
  2. Merkmale und Erfolgsfaktoren kollaborativer Projekte
  3. Organisationsformen
  4. Projektplanung und –synchronisation
  5. IT-Instrumente für Kollaborationen
  6. Technische Koordination in unternehmensübergreifenden Projekten
  7. Kultur und Vertrauen
  8. Controlling und Project Governance
  9. Konfliktmanagement in kollaborativen Projekten
Zuletzt geändert am 29. Januar 2009

Sprechstunde im SS 2012

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