Prozess- und Changemanagement (PCM)

Leistungsnachweis im SS 2021

Prozess- und Changemanagement (PCM)

Leistungsnachweis im SS 2021

Das Modul "Prozess- und Changemanagement wird im SS 2022 nicht durchgeführt sondern voraussichtlich erst wieder im WS 2022/23 angeboten. Die vorliegenden Seiten zeigen die ursprüngliche Planung des Moduls für das laufende Sommersemester 2022.

Bitte beachten: Zur Eingrenzung des Klausurumfangs wurden am 22.06.2021 auf dieser Seite mehrere zusätzliche Angaben in der Farbe maroon eingefügt.

Teilbereiche des Leistungsnachweises

Die Modulprüfung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  1. Vorlesungsbegleitende Online-Übung (30 LNP plus 4 Zusatz-LNP)
  2. Klausur am Ende des Semesters (60 LNP).

Die 4 Zusatz-LNP erhöhen nicht die Bestehens-und Benotungsgrenzen, d.h. für die Benotung gilt nach wie vor der Maßstab 100 % = 90 LNP. Zum Bestehen des Moduls sind 45 (= 50 %) dieser 90 LNP (Leistungsnachweispunkte) erforderlich.

Falls aufgrund der Corona-Pandemie Präsenklausuren am Ende des Semesters nicht oder nur eingeschränkt möglich sein sollten, wird statt einer Präsenzklausur eine ähnlich strukturierte, zeitlich befristete Open-Book-Online-Hausaufgabe durchgeführt.

Die folgenden Informationen geben einen Überblick über die dabei zu erbringenden Teilleistungen sowie deren Anforderungen und Benotung.

Registrierung und Prüfungsanmeldung

Für die Teilnahme an der vorlesungsbegleitenden Online-Übung ist bis zum Ende der Registrierungsfrist am 28.04.2022, 14:00 Uhr ein Vorlesungskonto einzurichten.

Mit dem Vorlesungskonto werden hauptsächlich die Ergebnisse von Onlinetests und Hausaufgaben, die in die Benotung eingehen, erfasst, verwaltet und den Teilnehmern zugänglich gemacht. Studierende können von der Online-Übung jederzeit zurück treten und das Vorlesungskonto schließen lassen, ohne dass dies prüfungsrechtliche Konsequenzen hat. Senden Sie in diesem Fall eine kurze Mail an PCM@siegfried-seibert.de.

Neben dem Vorlesungskonto ist zusätzlich eine prüfungsrechtliche Anmeldung zur Klausur im Prüfungsverwaltungssystem der Hochschule Darmstadt erforderlich. Hierfür und für den Fall eines etwaigen Rücktritts von der Klausur sind die vom Fachbereich EIT für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen angegebenen Fristen zu beachten.

Vorlesungsbegleitende Übung

In der Lehrveranstaltung sollen anwendungsorientierte analytische und konzeptionelle Kompetenzen besonders gefördert werden. Hierzu ist eine vorlesungsbegleitende Übung integriert, die als Prüfungsvorausleistung Voraussetzung für die Teilnahme und das Bestehen der Klausur ist.

Die vorlesungsbegleitende Übung besteht aus folgenden Teilleistungen, in denen bis zu 30 Leistungsnachweispunkte (LNP) plus 6 zusätzliche Bonus-LNP erreicht werden können.

  1. Mehrere Onlinetests zu den einzelnen Teilen/Lerneinheiten der Vorlesung (8 Tests x 2 LNP, davon max. 12 LNP auf die Prüfung anrechenbar)
  2. Teilnahme an zwei Online-Workshops
    (falls bis dahin wieder möglich u.U. auch Präsenz-Computerlabore):
    • Visio-Schulung 1: Wertstromdiagramme (2 LNP)
    • Visio-Schulung 2: Prozessdiagramme (Flussdiagramme, eEPK) (2 LNP)
  3. Bearbeitung von zwei Hausaufgaben:
    • Hausaufgabe 1: Statistische Versuchsplanung (10 LNP + 2 Zusatz-LNP)
    • Hausaufgabe 2: Prozessdiagramme (BPMN) (4 LNP) plus Flussdiagramme (4 Zusatz-LNP)

Zum zeitlichen Ablauf dieser Aufgaben sollte die Seite Veranstaltungsverlauf im SS 2022 gelesen werden.

Onlinetests

Zu den Lerneinheiten werden insgesamt acht Onlinetests mit automatisiert auswertbaren Fragen angeboten (Multiple-Choice, Zuordnung, Wortabfrage, Zahlenwertabfrage u.ä., einschließlich Fragen zu kleinen Fallbeispielen und kleinen Berechnungen). Damit wird das Basiswissen zu Begriffen, Methoden und Konzepten der Lerneinheit überprüft und nachgewiesen, dass die Unterlagen zum Kapitel zeitnah gelesen und verstanden wurden.

Die Tests haben eine Bearbeitungszeit von etwa10 Minuten. Der Bearbeiter erhält nach jedem Testversuch ein elektronisches Feedback, ob seine Antworten richtig waren und kann die richtigen Antworten einsehen. Ein Test kann beliebig oft wiederholt werden. Hierbei werden bei jeder Wiederholung die Fragen neu aus einem größeren Fragenpool gemischt.

Eine Anrechnung von Leistungsnachweispunkten erfolgt jedoch nur, wenn innerhalb einer Frist von einer Woche nach Besprechung der Lerneinheit bei einem der ersten drei Testversuchen 80 % der Fragen richtig beantwortet wurden, und zwar

  • beim ersten Testversuch 80 % richtig: 2 LNP,
  • beim zweiten Testversuch 80 % richtig: 1,5 LNP,
  • beim dritten Testversuch 80 % richtig: 1 LNP.

Teilnehmer, die den Test während des Bearbeitungszeitraums nicht bearbeiten oder keinen der ersten drei Versuche mit mindestens 80 % bestanden haben, erhalten keinen LNP. Die Maximalzahl der LNP ist (von den theoretisch möglichen 16 LNP) auf 12 LNP begrenzt.

Online-Workshops

In zwei Online-Übungen/Workshops erwerben die Teilnehmer Kenntnisse zur Handhabung von Microsoft Visio als Prozessmodellierungswerkzeug. Visio ist aufgrund seiner Integration in das Microsoft Office Paket das in der Praxis am weiteste verbreitete Modellierungswerkzeug. Die Teilnehmer können im Rahmen des Microsoft-Azure-Hochschulprogramms eine Vollversion von Visio auf ihren Rechner herunter laden. Sie benötigen dazu einen Windows-Rechner.

In den beiden Online-Workshops erhalten die Teilnehmer aufbauend auf kurzen Einweisungen des Kursleiters eine Reihe aufeinander aufbauender Modellierungsaufgaben, die sie eigenständig an ihrem Rechner bearbeiten. Hierbei können Sie im Bedarfsfall individuelle Rückfragen an den Kursleiter richten. Nach jedem Bearbeitungsschritt erfolgt ein Feedback zur richtigen Lösung als Basis für die Folgeaufgabe. Am Ende des Workshops senden die Teilnehmer dem Kursleiter ihre Visio-Datei als Nachweis der erfolgreichen Teilnahme.

Für die erfolgreiche Teilnahme an jedem der beiden Workshops werden jeweils zwei LNP. Diese LNP können nur zum Zeitpunkt des Workshops vergeben werden. Eine Kompensation durch andere Leistungen oder aus Krankheitsgründen ist nicht möglich.

Hausaufgaben

Zu zwei Lerneinheiten sind Hausaufgaben zu bearbeiten, in denen eine Prozessmanagementmethode (Versuchsplanung, Prozessmodellierung) auf eine praxisähnliche Problemstellung anzuwenden ist. Hierbei sind in der Regel Berechnungen, Analysen und/oder Zeichnungen zu erstellen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Die Bearbeiter weisen damit nach, dass Sie die betreffenden Methoden anwenden, deren Ergebnisse interpretieren und daraus Verbesserungsvorschläge entwickeln können.

Die Aufgaben können auch zu zweit (nicht zu dritt oder in noch größeren Gruppen) bearbeitet und abgegeben werden. Hierbei sind die Teilaufgaben gleichmäßig zwischen den Bearbeitern aufzuteilen. Die Teilausarbeitungen der beiden Bearbeiter müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden, damit die Ausarbeitung konsistent und "aus einem Guss" ist. Die Anmeldung zu einem Zweierteam erfolgt vor Abgabe der ersten Hausaufgabe und gilt dann für alle Hausaufgaben des Kurses. Die Bewertung von Zweieraufgaben erfolgt im Normalfall als gemeinsame Gruppenbewertung.

Die Lösung ist maschinenschriftlich als PDF abzugeben. Umfang liegt je nach Aufgabenstellung bei zwei bis acht Seiten.

Zu Beginn sind der Titel der Aufgabe sowie Namen und Matrikelnummern der Bearbeiter und ggf. deren Arbeitsaufteilung anzugeben. Abbildungen sind zu nummerieren und mit Überschriften zu versehen. Falls neben den Vorlesungsunterlagen weitere Quellen verwendet werden, sind diese anzugeben. Verwendete Softwarewerkzeuge (außer den üblichen Office-Anwendungen) sind ebenfalls anzugeben. Kommentierungen sind verständlich und aussagekräftig auszuformulieren.

Die Hausaufgaben werden manuell anhand der folgenden Kriterien bewertet:

  • Vollständigkeit und Fehlerfreiheit der Lösung (50 - 60 %),
  • Qualität der Problemlösung/Empfehlungen (20 - 40 %),
  • Darstellungsqualität (20 - 40 %).
  • Gute Lesbarkeit, Einhaltung der oben genannten formalen Anforderungen sowie grammatikalische und orthographische Fehlerfreiheit werden als selbstverständlich vorausgesetzt (Abwertungskriterium bei Mängeln).

Klausur

Die Klausur dauert 60 Minuten mit 60 Leistungsnachweispunkten (LNP) und besteht aus mehreren Fragenkomplexen und Fragearten:

  • Offene, verbal zu beantwortende Wissensfragen aus allen prüfungsrelevanten Kapiteln der Vorlesung. Zur Vorbereitung wird begleitend zu den einzelnen Lerneinheiten eine Wiederholungsfragenliste veröffentlicht. (mindestens 50 % der Klausur)
  • Fragen mit anwendungsbezogenen Übungsaufgaben (z.B. zur Wertstromanalyse, zur statistischen Prozessregelung, zu Prozessdiagrammen und ähnlichen Bereichen), die ähnlich aufgebaut sind wie die in Vorlesung und Übung behandelten Beispiele. (max. 33 % der Klausur).
  • Multiple-Choice-Fragen, die sich an den Onlinetests zu den einzelnen Lerneinheiten orientieren (max. 25 % der Klausur).

Klausurrelevanter Stoff

Die Lerneinheiten 1, 7 und 9 wurden bereits vorlesungsbegleitend durch Onlinetests und Hausaufgaben geprüft. Sie sind nicht mehr Gegenstand der Klausur. Alle anderen behandelten Lerneinheiten können Gegenstand der Klausur sein. Die Klausurfragen zu diesen Lerneinheiten werden aus den Wiederholungsfragen am Ende der jeweiligen Foliensätze abgeleitet. Maßgeblich sind die handschriftlich aktualisierten Foliensätze aus den jeweiligen Webmeetings.

Frühere PCM-Klausur

Bitte beachten Sie, dass seit dieser Klausur viele Kapitel der Vorlesung aktualisiert und überarbeitet wurden und daher für das laufende Semester nicht mehr alle Fragen zutreffen müssen.

Hilfsmittel

Als Hilfsmittel darf in der Klausur ein einfacher, nicht programmierbarer Taschenrechner sowie - von Nicht-Muttersprachlern - ein Wörterbuch benutzt werden. Das Wörterbuch darf keine eigenen Notizen enthalten.

Zusätzlich können die Teilnehmer eine selbst zusammengestellte einseitige (d.h. nur DIN-A4-Vorderseite) Formel- und Symbolsammlung verwenden. Die Formelsammlung kann auch maschinenschriftlich oder kopiert sein. Sie muss selbst mitgebracht werden, Weitergabe an Kommilitonen während der Klausur ist nicht zulässig. Das Hilfsblatt darf außer einer kurzen Legende keine näheren verbalen Beschreibungen und Erläuterungen und keine Inhalte zu anderen Themen der Vorlesung enthalten. Zuwiderhandlungen zählen - auch in geringfügigen Fällen - als Täuschungsversuch. Die Formelsammlung ist vor Klausurbeginn mit Namen und Matrikelnummer zu versehen und am Ende der Klausur mit abzugeben.